Tipps und Downloads rund um winprosa
 winprosa Serviceseite für Schüler/innen
 Abiturtermine
 Zusammenarbeit mit SVP BW / ASV BW
 Preisliste und AGB
 Bestellung aufgeben

aktuelle Versionen:  winprosa: 2019.0806  -  wprKlausur: 2019.0221  -  Formulare: 2019-07-24  -  Termine schr. Abitur: 2019-02-24


winprosa - AGVO 2021  


 aktuelle Tipps Tipps n. Themen Dokumentation Leistungsmerkm. Rück+Ausblick Serviceline Schülerservice EKU


Umstellung auf die AGVO 2021

 

  1. Die neue AGVO
    40 Jahre Kursstufe in BW
    Neuerungen in der AGVO 2021
    Auswirkungen auf winprosa
    Links zu den Texten des MKJS
  2. Fachlisten: Fachvorrat, Initialkanon und Jahrgangskanon
    Fachvorrat
    Initialkanon
    Jahrgangskanon
    Pflege des Kursangebots
  3. Kurswahlen und Kurswahlprotokolle
  4. Voreinstellungen
    Kurswahlerfassung
    Besondere Lernleistung / Seminarfach
    Meldungsblock
  5. Umstellung für den Jahrgang 2021
      Stand: 16.06.19



 

1. Die neue AGVO

Thema überspringen

• 40 Jahre Kursstufe in BW

Vor vierzig Jahren ist in BW die NGO ("Neugestaltete Gymnasiale Oberstufe", KuU 10.03.1978) eingeführt worden, also die Auflösung des relativ starren Klassenverbands in der Oberstufe zugunsten eines Kurssystems mit erweiterter Wahlfreiheit der Unterrichts- und Prüfungs-Schwerpunkte.

In diesen vierzig Jahren wurden die Auswirkungen der neuen Verordnung laufend streng beobachtet und in der Folge die jeweilige NGVO regelmäßig angepasst im Sinne eines "Feintunings". Darüberhinaus gab es einige Kahlschläge, bei denen je nach Zeitgeist unterschiedliche Namen für das ewig Gleiche kreiert wurden:

NGVO 19782 Leistungsfächer 5-std.Grundfächer 3- und 2-std.
NGVO 20043 Kernkompetenzfächer und 1 Profil- und 1 Neigungsfach je 4-std.(Neben-)Fächer 2-std.
NGVO 20105 Kernfächer 4-std.(Neben-)Fächer 2-std.
AGVO 20213 Leistungsfächer 5-std.Basisfächer 3- und 2-std.

Es ist müßig, die alten Detailregeln zu memorieren, aber es ist klar, dass die Leistungsbewertung/Leistungsrechnung recht aufwändig ist und ebenfalls oft angepasst werden musste. Und es fällt auf, wie die AGVO 2021 sich an die NGVO 1978 hält!

Die Auswirkung auf die Stundenplangestaltung/Kurskombination waren ebenfalls enorm. Am praktischten war dabei die NGVO 2010 umzusetzen wegen der Einheitlichkeit der 4-std. Kernfächer (Stichwort 100%-Bänder) und 2-std. Nebenfächer.


• Neuerungen in der AGVO 2021

Die AGVO 2021 fordert (Stand Dez. 18):

  • Drei fünfstündige Leistungsfächer: zwei müssen aus Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Naturwissenschaft gewählt werden, das dritte wird "frei" aus dem Pflichtbereich gewählt.
  • Dreistündige Basisfächer: Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Naturwissenschaften.
  • Zweistündige Basisfächer: alle anderen Fächer.

  • Belegungspflicht allgemein: 4D, 4M, 4FS, 4BK/Mu, 4G, 4Gk+Gg, 4Nw, 4Rel/Eth, 4S.
  • Belegungspflicht zusätzlich: entweder eine weitere FS oder eine weitere NW.
  • Belegungspflicht Summe: min. 42 Kurse incl. LF in einfacher Zählung (um auf min. 64 WoStd. in JG 1+2 zu kommen).

  • Abrechnungspflicht Kurse allgemein: 4D, 4M, 4(+4)FS, 2BK/Mu, 4G, 4Gk+Gg, 4(+4)Nw, mdl.Prüf.Kurse.
  • Abrechnungspflicht Leistungskurse: zwei der Leistungsfächer zählen nach Schülerwahl doppelt im Kursblock (= 8 Kurse).
  • Abrechnungspflicht Kursanzahl: Genau 28 Basiskurse, alle 12 Leistungskurse und die 8 (doppelt zu zählenden) Leistungskurse müssen angerechnet werden, = 48 Punkt-Noten, normiert auf 40 Kurse: Summe x 40 / 48). "Überzählige" Kurse können nicht mehr berücksichtigt werden.

  • Abiturprüfung schriftlich: drei Prüfungen in den drei Leistungsfächern.
  • Abiturprüfung mündlich: zwei Prüfungen aus den belegten Basisfächern gemäß Detailplan; klassischer Prüfungsstil, also keine Präsenta­tionsprüfung mehr.
  • Keine Endnote Null in irgend einem Prüfungsfach.

  • Deutsch und Mathematik müssen schr. oder mdl. Prüfungsfach sein.
  • Alle drei Aufgabenfelder müssen durch Prüfungen abgedeckt sein.
  • Die Besondere Lernleistung kann weiterhin ein mdl. Prüfungsfach ersetzen, nicht jedoch D und M.
  • Fremdsprache muss nicht mehr Prüfungsfach sein.
  • Kommunikationsprüfung in den schriftlich geprüften modernen FS.
  • Fachpraktische Prüfungsteile in BK, Mu oder S, wenn schriftlich geprüft.

• Auswirkungen auf winprosa

Es dürfte einleuchten, dass winprosa nicht alle Kautelen auf einen Schlag beherrschen kann und alle Dienste sofort auf die neue AGVO umgestellt werden können. Derzeit liegt die AGVO in der Version vom 19.10.2018 vor, aber viele Details müssen noch per Erlass geklärt werden; z.B. wie mit Wiederholern verfahren werden muss. Und erste Ergänzungen/Klarstellungen liegen bereits vor.

winprosa muss gleichzeitig die neue AGVO 2021 und die alte NGVO 2010 beherrschen. Der Einbau der AGVO 2021 wird dabei schrittweise erfolgen. Der erste Schritt war die Kurswahlerfassung samt -Überprüfung.

Folglich beschreiben wir zunächst die Handhabung von Fachlisten und die Erfassung der Kurswahlen. Anschließend geben wir eine kurze Übersicht in die Vorgänge bei der Umstellung, denn die wirkt eingeschränkt auch auf die "alten" Jahrgänge.


• Links zu den Texten des MKJS

AGVO 2021 (aktuelle Rechtsverordnung)

Leitfaden 2021 (Umsetzung der AGVO für Schüler)

Die neue Oberstufe 21 (mit Fachplänen der dreistündigen Basisfächer)




 

2. Fachlisten: Fachvorrat, Initialkanon und Jahrgangskanon

Thema überspringen

Aufgrund der Erfahrungen mit der Handhabung des Fachkanons in früheren Jahrgängen mussten wir einige Änderungen vornehmen, um zukunftsfähig zu bleiben. Die Pflege der Fachlisten wurde also grundlegend renoviert.

Es gibt nun einen für alle Schulen gleichen Fachvorrat aller Fächer mit allen Kautelen. Dieser umfasst fast 60 Fächer, aus denen jede Schule ihren eigenen Initialkanon erzeugen kann, der dann als Basis für jeden einzelnen dortigen Jahrgangskanon dienen kann. Der schulische Kanon kann max. 40 Fächer aufnehmen.

Aufgerufen werden diese Fachlisten wie üblich über Extras > Fächer und Kurse > Fach- und Kursangebot.


• Fachvorrat

Der Fachvorrat wird ausschließlich von uns gepflegt, kann von Ihnen also nur gelesen, aber nicht geändert werden. Er enthält in grüner Farbe die Fächer, die als Kursfächer der Kursstufe möglich sind und in blauer Farbe solche, die nur für die Ausgabe von Noten der Einführungsphase benötigt werden, i.d.R. also zusätzliche genehmigte Fremdsprachen (s.u.).

Zusätzliche Fremdsprachen oder Wahlfächer
Leider gibt es keine zentrale Kartei über genehmigte Fremdsprachen, da die Genehmigung oft auch von örtlichen Verhältnissen abhängig ist. Deshalb bitten wir Sie, uns Fächer, für die Ihnen eine Genehmigung vorliegt, - samt Erlass - zuzusenden. Wir fügen diese dann dem Fachvorrat an.

genehmigte Wahlfächer
Hier gilt das Gleiche.

Erlassfächer
Hier haben wir im Moment die bestehenden Fächer in den Pool übernommen, ohne deren jeweilige Umsetzung auf die neue Struktur zu kennen. Lassen Sie uns diese bitte sofort zukommen, nachdem Sie den entsprechenden Einrichtungserlass bekommen haben.


• Initialkanon

Ihren Initialkanon erstellen Sie auf der Registerkarte Jahrgangskanon und dort auf Fachangebot. Im Bild (s.u.) ist die Option nur den eingerichteten Fachkanon anzeigen ... angehakt. Dadurch werden zunächst nur die (fix) vorbelegten Fächer angezeigt.

Damit Sie alle Möglichkeiten sehen lönnen, müssen Sie den Haken bei der Option entfernen (Ergebnis s.u.). In grün unterlegten Spalten können jahrgangsbezogene Daten pro Fach eingetragen werden.

Fix vorbelegte Fächer
Im Jahrgangskanon sind einige Fächer (z.B. Deutsch, Mathematik, Gesellschaftswissenschaften ...) bereits fest vorgegeben und können weder entfernt noch als inaktiv gesetzt werden (Spalte mFach ist angehakt, Spalte imJGKanon ist vorbelegt und gesperrt). Ihre "physikalische" Position im Kurswahlsatz ist ebenfalls fix (Spalte physID). Ihre beschreibenden Merkmale sind kursiv angegeben.

Vorbelegte Fächer
Fächer, die zwar eine fixe "physikalische" Position haben, aber nicht in jedem Jahr zum Kanon gehören müssen (z. B. Englisch, Französisch ...), sind in der Tabelle ebenfalls vorbelegt und werden durch kursive Schrift hervorgehoben. Sie können für einzelne Jahrgänge deaktiviert werden (Spalte imJGKanon ist freigeschaltet).

Frei wählbare Fächer
Alle weiteren Fächer wählen Sie in einem Zweischritt-Verfahren aus. Dieses Verfahren erlaubt es Ihnen einen Initialkanon für Ihre Schule zu definierten und später jeweils jahrgangsspezifisch Fächer auszublenden.

  1. Nach Klicken in der Spalte FachVIndex wird das Fach ausgewählt ...
  2. Durch Setzen des Auswahlhäkchens in der Spalte imJGKanon, wird das Fach dem aktuellen Kanon angefügt.

Im Bsp. (s.o.) ist Latein schon ausgewählt, aber noch nicht dem Jahrgangskanon hinzugefügt. Gerade soll Italienisch hinzugenommen werden.

Nehmen sie auf diese Weise alle von Ihnen benötigten wählbaren Fächer in den Kanon auf und aktivieren jedes Fach in Spalte im JG-Kanon und achten Sie darauf, dass ggf. die Spalten in JG1 und in JG2 angehakt sind.

Speichern der Änderungen:
Links werden alle geänderten Zeilen grün gekennzeichnet (im Bsp. Latein). Sie müssen daher nach Aufnahme aller gewünschten Fächer den Jahrgangskanon durch Klick auf speichern und ihn dann für die kommenden Jahrgänge als Initialkanon durch Klick auf anlegen.

Wird später ein neuer Jahrgang freigeschaltet, weist winprosa diesem den Initialkanon als aktuellen Jahrgangskanon zu, den Sie dann ggf. weiter anpassen können.


• Jahrgangskanon

Nachdem ein neuer Jahrgang freigeschaltet wurde und mit dem Initialkanon als Jahrgangskanon versehen wurde, können Sie diesen Jahrgangskanon noch weiter anpassen. Dazu dient die Symbolleiste:

Bearbeitungsmodus ein/aus: Für Bearbeitung freigeben oder sperren

Einfacher Übersichtsdruck: Ausgabe der aktuellen Fachlistentabelle

bestehende Fachkanontabelle neu laden: Zurückstellen auf einen sicheren Startzustand

Fachkanontabelle speichern: Sichern der aktuellen Tabelle

Alle Parallelkurszahlen auf den Minimumwert (PKMin) setzen:

Parallelkurszahl aus Schülerzahl und Kursteiler errechnen und setzen: Aktuelle Parallelkurszahl nach den Vorgaben setzen

Diese Fachkanontabelle als schulische Vorlage speichern: den Initialkanon sichern

Kursteiler: Jeweils nach Vielfachen dieser Zahl müssen weitere Parallelkurse angeboten werden

Informationen abrufen: Hilfstexte einblenden

 

 

 


In der Jahrgangskanon-Liste sind derzeit die folgenden 35 Spalten vorhanden:

  1. physID
  2. wprKurzZ
  3. Fachname
  4. im JG-Kanon
  5. Fachname (Zeugnis)
  6. SchKurzz
  7. ExpBez
  8. FachVIndex
  9. RFfolgeID
  10. SchZahl JG1L
  11. PMin JG1L
  12. Pakt JG1L
  13. SchZahl JG2L
  14. PMinJG2L
  15. PaktJG2L
  16. SchZahl JG1B
  17. in JG1
  18. PMin JG1B
  19. Pakt JG1B
  20. SchZahl JG2B
  21. in JG2
  22. PMin JG2B
  23. Pakt JG2B
  24. mFach
  25. WahlF
  26. MiFach
  27. mit prakt.Pr'Anteilen
  28. ist FSpr
  29. nicht einz. FS
  30. ist NW
  31. nicht einz. NW
  32. zu AF
  33. nur mit Profil
  34. ggf.: Erlasstext
  35. ggf.: zuläss. Dienststelle(n)
  36. Bemerkung
Nur die drei grün fett hervorgehobenen Merkmale können sie selbst bestimmen:
Mittels Kästchen in Spalte im JG-Kanon können Sie seltener gewählte Fächer aus dem
aktuellen Jahrgangskanon ggf. ausblenden.
Die wprKurzZ sind als interne Fachkürzel nicht änderbar; sie sind vom Amt vorgegeben.
Nur die schuleigenen Fachkürzel SchKurzz und ExpBez können Sie selber definieren.
Aber auf den Zeugnissen kommen ggf. nur die amtlichen Kürzel.
Fachname und Fachname (Zeugnis) sind ebenfalls amtlich vorgegeben; bei sehr langen
Fachnamen gibt das Amt zulässige Abkürzungen für den Zeugnisdruck vor.

In den grün markierten Spalten "Pakt JG..." können Sie die aktuellen Parallelkursanzahlen festlegen (0 = Kursart im JGKanon gesperrt).



Die Bedeutung der einzelnen Spalten wird auf Wunsch jeweils eingeblendet (s.o.).

Das folgende Bild zeigt einen typischen Jahrgangskanon, bei dem für die Leistungskurse Mu gerade die Parallelkurszahl für JG1 von Hand festgelegt werden soll. Das geht auch automatisch über die beiden grün umrahmten Einstellungen.

Im Bild ist das Fach Italienisch blau umrahmt. Dort haben im Leistungsfach keine Schüler eine Wahl abgegeben, also gibt es keine Kursnotwendigkeit (rosa unterlegte Spalten). Daher ist beim Leistungsfach Italienisch in JG1 und JG2 die Parallelkurszahl 0 eingetragen (grün unterlegt). Also ist das Fach in diesen Jg-Stufen nicht (mehr) im Angebot.

Das zugehörige Basisfach haben immerhin 2 Schüler in JG1 und JG2 gewählt. Also muss (derzeit noch mindestens) ein Kurs angeboten werden (rosa unterlegt), daher ist einer im Angebot (grün unterlegt). Wenn das kein Koop-Kurs ist, wird er wohl wieder aus dem Angebot entfernt werden müssen; das geht aber erst nach entsprechender Umwahl der Schüler.

Das Bild zeigt auch, dass für Wirtschaft keine Basiskurse definierbar sind, da das Fach nur als LK angeboten werden darf.

Im Bild (s.o.) sind die Wahlfächer Chinesisch und Informatik zu erkennen, sowie die entsprechenden Erlassfächer. Alle vier Fächer sind in den Jahrgangskanon aufgenommen, weil sie in der ersten grünen Spalte angehakt sind. Diese Haken sind ausgegraut (nicht mehr änderbar), weil es Kurse/Kurswahlen in diesem AbiJahrgang gibt.

Vor den grünen Spalten mit den jeweiligen Parallelkurszahlen pro JG-Stufe sind rote Spalten mit der Mindest-Parallelkurszahl angeordnet (ggf. getrennt für Leistungs- und Basisfächer). Solange hier Zahlen > Null eingetragen sind, kann das Fach in der entsprechenden JG-Stufe und für den ganzen Abi-Jahrgang nicht mehr abgewählt werden. Die entsprechenden Haken in den diesbezüglichen Spalten sind also ggf. ausgegraut.


Wenn die Parallelkurszahlen festgelegt sind, können im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Kurseigenschaften weitere Details festgelegt werden.


• Pflege des Kursangebots

Die Pflege des Kursangebots ist in Zuge des 2017-Upgrades deutlich überarbeitet worden. Ab der Abiturjahrgänge 2021 ist auch der Aufruf umorganisiert worden (s.r.).

Nach Start des Dienstes über Extras > Fächer und Kurse > Kurseigenschaften öffnet sich ein Fenster, ähnlich zu dem links abgebildeten. Oben können Sie Bearbeitungsschritte auslösen und die Art der Tabelle auswählen (rot umrahmt).

Getrennt nach Leistungsfächern und Basisfächern können Sie die folgenden Eintragungen vornehmen: Kurslehrkräfte, Kurskürzel, Wochenstunden, Plantakte, (jahrgangsübergreifende Kurse), Export-/Importbezeichner, min/max-Sch'zahl pro Kurs für ext. Optimierung.

Im Zentrum findet sich die ausgewählte Fachtabelle (im Bild grün umrahmt) und rechts sind ggf. Einstellungen vorwählbar (rot umrahmt), die über einen der Knöpfe oben ausgeführt werden können. Oberhalb der Fachtabelle sind ggf. Hinweise zum Ausfüllen aufgeführt.


Im Folgenden werden die einzelnen Registerkarten anhand der Basis- und Wahlfächer dargestellt, weil es dort meist mehrere Parallelkurse gibt. Für die Leistungsfächer ergibt sich dann das entsprechende.

Eingestellt ist in den Bildern das Hj. 1 des Jahrgangs 2021. Auf das beziehen sich primär alle Eingaben. Dieses Halbjahr ist auf allen Registerkarten türkisfarben gekennzeichnet, dort sind vorhandene Eintragungen nicht ausgegraut.

Kurslehrkräfte (s.u.): Eingaben für andere Halbjahre können hier trotzdem vorgenommen werden. Wenn Eingaben auch für folgende Halbjahre gelten sollen, brauchen sie nur einmal anfangs getätigt zu werden; winprosa überträgt diese automatisch auf die folgenden Halbjahre.

Geht aber z.B. ein Lehrer nach der Jg1 in Ruhestand, muss es für Jg2 einen Lehrerwechsel geben; der neue wird dann einfach im Hj. 3 vermerkt.


Kurskürzel sind bekanntlich mehrstufig definierbar. Es gibt fachbezogene Kürzel und kursbezogene. Die fachbezogenen sind im Jahrgangskanon aufgelistet: wprKurzZ, SchKurzZ und ExpBez. Das wprKurzZ ist nicht änderbar; es soll landeseinheitlich u.a. für amtliche Formulare verwendet werden.

Der ebenfalls im Jahrgangskanon aufgelistete Fachname und der Fachname Zeugnis sind ebenfalls amtlich vorgegeben.

Die Kurskürzel (s.u.) im engeren Sinn dienen der unterscheidbaren Bezeichnung der Leistungs-, Basis- und Wahlkurse. Da es hier viele "Normierungsmöglichkeiten" gibt, bietet winprosa auch mehrere Möglichkeiten der automatischen Kürzelgenerierung.

In der Maske kann das schuleigene Kürzel (SchKurzZ) in Groß- (%S) oder Kleinschreibung (%s) oder in der Originalschreibung (%&) gewählt werden. Analog ergibt die Wahl von %W, %w oder %$ die Verwendung des winprosa-eigenen Kürzels (wprKurzZ). Mittels %# kann jeweils die Parallelkursnummer angefügt werden.

Sie können jedes Kürzel aber auch selber in beliebiger Weise direkt definieren. Wenn Sie max. 3 Zeichen für das Kürzel nehmen, eines für die Parallelkursnummer, haben Sie noch eines für die Kursart, z.B. die Kennzeichnung L, B, W (Leistungs-, Basis-, Wahlfach/Orchideenfach) oder 5, 3, 2 für die zugehörigen Wochenstunden.

Sie sparen aber ein Zeichen, wenn Sie für Leistungskurse Großbuchstaben und für die anderen (früher Nebenfächer genannten) Kleinbuchstaben wählen. Lassen Sie ferner bei unteilbaren Einzelkursen die Kursnummer 1 weg, ist in allen Unterlagen sofort zu erkennen, dass es ggf. keine zugehörigen "Partnerkurse" gibt.

Die Sonderzeichen # * $ : und ggf. ° dienen der zusätzlichen Klassifizierung der Kurse.


Wochenstunden (s.u.) kennzeichnen die Kursart. Hinterlegt sind die "amtlichen" Zahlen der AGVO. Sie können aber in den gelben Spalten auch eigene Vorgaben erstellen (falls durch Einzelerlass genehmigt oder für sonstige Sonderfälle). Die Wochenstunden werden bei den Schülern zur Kursbelegung gezählt.

Mit den beiden Knöpfen oben wählen Sie, welche Vorgaben in die Tabelle übernommen werden sollen. Mit dem linken füllen Sie den gelben Vorgabenbereich mit den amtlichen Werten; mit dem rechten übertragen Sie die Vorgabenwerte aus dem gelben Bereich in die Tabelle.


Die Plantakte sind im Regelfall das gleiche, wie die Wochenstunden. Sie dienen der Behandlung von Sonderfällen. So wäre denkbar, den Seminarkurs mit drei Wochenstunden zu belegen, aber nur mit zwei Plantakten zu versehen. Der Seminarist hat dann drei Wochenstunden belegt, aber im Stundenplan werden nur zwei Wochenstunden verplant, weil die dritte ausserhalb des Zeitrasters für Exkursionen, Recherche etc. dient.

Folge: Wenn einem Kurs keine Plantakte zugewiesen sind, wird er u.a. im Stundenplan nicht verplant.


Export-/Importbezeichner (s.u.) dienen der Kommunikation mit Partnerprogrammen, wie z.B. Untis. Wenn im Partnerprogramm andere Kurskürzelkonventionen gelten, können Sie hier eine bidirektionale "Translationstabelle" erstellen. Typische Anwendung ist z.B. die Entfernung der winprosa-internen Sonderzeichen # * $ : °.

Im Gegensatz zu früher müssen hier (derzeit) alle Felder belegt sein. Dafür können Sie entweder mittels erstem Knopf die Maske verwenden, wie sie bereits weiter oben beschrieben ist, oder mittels zweitem Knopf die vorhandenen Kurskürzel übernehmen und dann die (i.d.R. wenigen) Änderungen einpflegen.

Folge: Wenn hier einzelne Kürzel fehlen, wird der zugehörige Kurs in der Schnittstellendatei für Untis ohne Namen aufgefüht.


Die min/max-Sch'Zahl pro Kurs für ext. Optimierung (s.u.) ist besonders sinnvoll für das Zusammenspiel mit der Kursplanung in Untis. Die in der zweiten Spalte eingeblendeten Schülerzahlen beziehen sich auf das eingestellte Halbjahr.

Aus den Schülerzahlen und der Anzahl von Parallelkursen ergibt sich eine mittlere Kursstärke pro Fach. Ideal wäre es u.U., wenn alle Parallelkurse eines Faches bis zu diesem Wert aufgefüllt werden könnten. Mittels der Schalter am rechten Rand legen Sie die Toleranzwerte fest, die Untis eine entsprechende Abweichung von der gleichmäßigen Verteilung erlauben. Wer hier zu knauserig ist, riskiert in Untis das Scheitern eines Bändermodells oder verbrät dort sehr viel Rechenzeit. Details siehe in Zusammenarbeit von Untis und winprosa.


Inhalt




 

3. Kurswahlen und Kurswahlprotokolle

Thema überspringen

• Voreinstellungen

Gemäß AGVO kann die Schule individuell festlegen, wie die Basiskurse für Geographie/Gemeinschaftskunde und für das Seminarfach über die vier Halbjahre verteilt werden sollen.

Im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Fach- und Kursangebot | Jahrgangskanon | Voreinstellungen können Sie daher die jeweilige Verteilung als Standard einstellen (s.r.). Diese Einstellungen werden dann im Kurswahlfenster vorgegeben (nächstes Bild, s.r.)

Sie können zusätzlich wählen, ob beim Nichteinhalten der Vorgaben nur ein Hinweis oder sogar eine Fehlermeldung ausgegeben wird.

Gedacht ist bei dieser Verteilungsfreiheit wohl an die Vermeidung von Engpässen in der Lehrerversorgung. Sie sollten aus anderen Gründen nicht davon Gebrauch machen, vor allem ein Wechsel der Verteilung zwischen den Jahrgängen führt zu Verwirrung.

Wenn Sie einen LK anbieten, aber dann zu wenige Meldungen dafür erhalten, müsse Sie das Angebot zurückziehen. Das konnten Sie früher nur erreichen durch Zurücksetzen der zugehörigen Parallelkursanzahl auf Null. Das geht aber erst nach Löschen der entsprechenden Kurswahlen, wodurch die als (merkwürdig) fehlerhaft gekennzeichnet werden.

Ab Version 2019.0129 geht das eleganter: Markieren Sie das entsprechende Fach im Voreinstellungsfenster (s.r., unterer Teil) mit H oder F, dann kann die Kurswahl (zunächst) erhalten bleiben, aber es wird ein Hinweis oder eine Fehlermeldung bezüglich des betroffenen LKs ausgeworfen.

Ganz unten im Voreinstellungsfenster können Sie für Basisfächer festlegen, ob Hinweise/Fehlermeldungen ausgegeben werden sollen, wenn diese nicht viersemestrig belegt sind.


• Kurswahlerfassung

Seit Version 2019.0114 werden echte Kurswahlen für den Jahrgang 2021 erfasst. Ev. vorhandene Testwahlen werden aus dem Datenbestand entfernt.

Der Dienst schülerweise umfasst derzeit noch nicht alle Registerkarten; vorhanden sind Stammdaten, Kurswahl, Parallelkurse, Stundenplan (Anz.) und Bemerk. und AGs.

Die Karteikarte Kurswahl ist wie üblich gegliedert in Fenster-Symbolleiste oben, darunter Prüfungsblock und co., darunter der Fächerblock und zuletzt der Meldungsblock (s.r.)

Rechts in der Fenster-Symbolleiste werden die Standard-Belegungen für bes.LL, Gk und Gg eingeblendet (im Bild blau umrahmt). Das wirkt sich auf Funktion aus, mit der Kurswahlen automatisch ergänzt werden können.

Wie üblich, muss erst die Prüfungsfachwahl abgeschlossen sein, dann kann die Wahl der anderen Fächer erfolgen. Nur dadurch kann der Prüfalgorithmus sinnvolle Meldungen produzieren. *)

Nach Erfassung der Prüfungsfächer kennt der Algorithmus die "fehlenden" Fächer und fügt diese nach Klick auf automatisch ein. Stehen für eine zu besetzende Position mehrere Fächer zur Auswahl, nimmt der Algorithmus das in der Fächerzeile von links her zuerst angetroffene Fach. Fehlt z.B. noch die "Muse" und sind BK und Mu so eingetragen, dass Mu weiter links steht, wird Mu ausgewählt.

Im Eingabeteil des Fächerblocks können Sie die "Zahlen" anklicken zum Belegen und den Punkt zum Löschen. Das Ergebnis wird im Anzeigeteil des Fächerblocks halbjahresweise dargestellt. Dabei gelten für die Eingabe folgende Bedeutungen:

4alle vier Halbjahre sollen belegt werden
12  nur die 1. Jahrgangsstufe (Hj.1+2) soll belegt werden, auch (alter) Standard für Bes.LL
34nur die 2. Jahrgangsstufe (Hj.3+4) soll belegt werden
14(alter) Standard für Gk
23(alter) Standard für Gg (Ek)
13neue Verteilung auf Hj.1+3
24neue Verteilung auf Hj.2+4
Enur in so gekennzeichneten Fächern sind einzelne Hj. wählbar (unten im Anzeigeteil anklicken)
.Löschung der Belegung bei diesem Fach

Bei Belegung von LK Wirtschaft können bekanntlich je ein Kurs Gk und Gg wegfallen. Beim ersten Eintragen werden immer beide Kurse im Fach gesetzt, bei jedem weiteren Anklicken wird das "überzählige" weggeschaltet, zugeschaltet, weggeschaltet, usw. . Sie können aber auch so verfahren, wie im Bsp. oben gezeigt wird.

Im Anzeigeteil des Fächerblocks wird in der ersten Zeile unter der Fächerliste die gewählte Belegungsart grün angezeigt; möglich sind L1, L2, L3, m1, m2, m+, wi und die "Zahlen" 4, 12, 34, ... .

Darunter folgt die Anzahl der belegten Kurse, darunter die daraus resultierende Pflichtanrechnung. Zuletzt sind die vier Semester aufgelistet. Links steht immer die Summe einer Zeile.


• Besondere Lernleistung / Seminarfach

Früher war das Seminarfach grundsätzlich in Hj. 1 und Hj. 2 anzubieten. Also genügte es, bei den Schülern jeweils zuerst das Aufgabenfeld festzulegen.

Ab AGVO 2021 ist das Feld für die Erfassung der Bes.LL (Aufgabenfeld und Thema) grundsätzlich inaktiviert (ausgegraut). Es wird erst freigeschaltet, wenn Sie die Bes.LL als mündliches Prüfungfach auswählen oder wenn Sie im Fächerblock das Seminarfach belegen.

Dabei kann das Seminarfach auch in anderen Halbjahren angeboten werden. Wir empfehlen aber dringend, Seminarfachkurse wie üblich nur in den Hj. 1 und 2 anzubieten.


• Meldungsblock

Im Meldungsblock werden, wie üblich, bei erkannten Kurswahlfehlern ggf. Paragraphen angezeigt. Nach Klick in eine derartige Zeile, wird der entsprechende Paragraph der AGVO eingeblendet (s.r., bis zur Verabschiedung der AGVO unverbindlich).

In Netzwerkinstallationen kann es seit Windows Vista u.U. Probleme mit der Darstellung der Hilfe-Dateien geben. Wenn die AGVO-Hilfe an Ihren PCs nur halb oder garnicht angezeigt wird, dann lesen Sie bitte nach in den aktuellen Tipps vom 14.01.19 .


*) Weiter oben wurde auf die Eingabereihenfolge "erst Prüfungsfächer, dann restliche Fächer" hingewiesen. Leider gibt es in der AGVO Engpässe der Art, dass durch eine zulässige Prüfungsfachwahl in der Folge mindestens 42 anzurechnende Kurse entstehen. Es müssen aber genau 40 sein, sonst würden die beiden doppeltzählenden Leistungsfächer nicht mehr genau doppelt zählen. Also produziert eine derartige Prüfungsfachkombination indirekt einen Kurswahlfehler. Ein Beispiel dafür ist die Prüfungsfachkombination D + M + R + VM + S.

Diese Kombination liefert direkt nur 20 anzurechnende Kurse. Aber dann kommen mit Anrechnungszwang FS+NW hinzu (12), BK/Mu (2) G+Gk+Gg (8) und schon ist das Malheur passiert.

Das bedeutet aber, dass eine zunächst zulässige Prüfungsfachkombination u.U. indirekt unzulässig und somit verboten ist!! Der Prüfalgorithmus erkennt das wähend der Prüfungsfacheingabe und bringt eine entsprechende Fehlermeldung.

Indirekt verbotene Prüfungsfachkombinationen entstehen leicht, wenn zu den obligaten Prüfungsfächern D und M solche hinzu gewählt werden, für die sonst keine Anrechnungspflicht besteht.



Nebenstehend ist das Protokoll des Beispielschülers (s.w.o.) abgedruckt.


"Echte" Schüler können erst ab Version 2019.0114 bearbeitet werden.



Inhalt




 

4. Umstellung für den Jahrgang 2021

Thema überspringen

Obwohl auch diesmal "gebaggert" werden muss, vollzieht sich der Übergang zu "winprosa 2021" relativ schmerzlos. Daher haben wir den Übergang auf unsere neue Datenbankstruktur bereits im Sommer 18 durchgeführt, denn jetzt gibt es an den Schulen (hoffentlich) nur noch bereinigte Verzeichnisstrukturen.

Vor installation des Updates überzeugen Sie sich bitte, dass Sie (regelmäßige) Datensicherungen durchgeführt hatten (Dinst Datei > Datensicherung). Die finden Sie im Verzeichnis ...\wprdaten\sicherungen oder im Verzeichnis ...\daten\sicherungen.

winprosa 2021 muss die NGVO 2010 und die AGVO 2021 beherrschen und das u.U. sogar gleichzeitig für einen Jahrgang (Wiederholer). Daher benötigt das Programm eine einheitliche Kurstabellenstruktur.

Und daher erhalten Sie nach Installation und erstem Start der neuen Version von winprosa 2021 (Version 2018.1129 oder jünger) zunächst den nebenstehenden Hinweis (s.r.).


Dann läuft der Programmstart normal weiter (s.l.) bis zur Anmeldung (s.r.).

Je nach beim letzten Start eingestellten Jahrgang wird dieser wieder geladen und der letzte Verarbeitungstand zur Anzeige gebracht. Alles sieht aus, wie früher.


Aber wenn Sie erstmalig zum Jahrgang 2021 wechseln, erhalten Sie den Hinweis, dass dessen Kurstabelle noch fehlt und daher angelegt und anschließend bearbeitet werden muss.


Dazu müssen Sie zunächst festlegen, wie die Kurstabelle initiiert werden soll (s.r.).

Dieser Dienst wird vermutlich zukünftig eine Rolle spielen, jetzt ist nur eine "Auswahlmöglicheit" gegeben.

Anschließend verzweigt das Programm zum Dienst Extras > Fächer und Kurse > Fach- und Kursangebot | Jahrgangskanon | Fachangebot, wie in Abschnitt 2 beschrieben ist.



Inhalt



 aktuelle Tipps Tipps n. Themen Dokumentation Leistungsmerkm. Rück+Ausblick Serviceline Schülerservice EKU

Hohloch / Märkl / Tilp