deshalb haben wir mit dem Kultusministerium eine Vereinbarung, wonach winprosa - bis zur Ablösung durch das einheitliche Landesprogramm ASV-BW - die Oberstufe für allgemein bildende Gymnasien abbildet. winprosa greift hierzu auf die Daten von SVP-BW 1.0 bzw. ASV-BW zu.
Für Sie bedeutet das, dass Sie weiterhin den gesamten Leistungsumfang von winprosa nutzen können.

Im Hinblick auf ASV-BW haben wir eine neue Version erarbeitet, die denselben Komfort bietet, wie Sie es gewohnt sind.
Diese Version kann von den Schulen, die ASV bereits anwenden, seit Ende 2017 eingesetzt werden. Diese Version soll ab dem Schuljahr 2018/19 von allen Anwendern eingesetzt werden.




Datenanbindung an SVP-BW

Zusammenarbeit von ASV-BW und winprosa

Seit 2018 kann winprosa Daten von ASV-BW verarbeiten. Dazu musste ein bestehendes winprosa auf die neue Struktur umgestellt werden, wie in der Dokumentation/Online-Handbuch Upgrade "2017" von winprosa beschrieben ist.

winprosa greift ausschließlich lesend auf die Kursstufendaten in ASV-BW zu.

Mittlerweile sind im Online-Handbuch Stammdatenverwaltung in winprosa im Abschnitt 3. Datenanbindung u. -Übernahme alle Details zur Zusammenarbeit von winprosa mit Partnerprogrammen beschrieben. Und Unterabschnitt 3.4 Anbindung an ASV-BW beschreibt speziell ASV-BW.




Zusammenarbeit von SVP-BW und winprosa

Mit dem Upgrade 2017 wurde die Anbindung an Partnerprogramme grundsätzlich geändert. Details siehe Stammdatenverwaltung > 3. Datenanbindung u. -Übernahme.

Der nachfolgende Text beschreibt in aktualisierter Form die nach wie vor gültigen Grundsätze des Zusammenspiels winprosa - SVP-BW (vormals MasterSchool/Estrella).

SVP-BW und winprosa sind grundsätzlich unabhängig voneinander einsetzbar. Beide Anwendungen können lokal oder im Verwaltungsnetz installiert sein:

  • Wird SVP-BW im Netz installiert, befindet sich die Datenbankverwaltung samt Datenbank auf dem Server. Das Programm selbst wird zusätzlich auf jedem Client installiert und bekommt dort den Pfad zum Server mitgeteilt.
  • Wird winprosa im Netz installiert, befinden sich alle Komponenten auf dem Server und auf jedem Client wird nur der Pfad zum Server bekanntgegeben, damit das Programm von dort aus gestartet werden kann.
  • Sollen SVP-BW und winprosa zusammenarbeiten, müssen sie Daten austauschen können. Dann liefert SVP-BW alle Stammdaten in eine Transferdatei und winprosa verwaltet unabhängig davon alle Kursstufen-Leistungsdaten in seiner eigenen Datenbank. Stammdaten von SVP-BW können dann bei Bedarf von winprosa aus über diese Transferdatei in die winprosa-Datenbank übernommen werden. Die Leistungsdaten werden immer ausschließlich in winprosa gepflegt.

Damit SVP-BW diese Transferdatei (= Datentabelle namens prosadat.est) im Datenbankverzeichnis von winprosa erstellen und pflegen kann, muss dieser Dienst in SVP-BW freigeschaltet sein und es muss der Pfad zu dieser Datei bekannt sein. Dazu liefert winprosa ein "Synchronisationswerkzeug" in Form einer DLL (Dynmic-Link-Library) und einer INI-Datei mit Pfadangaben, die SVP-BW den Weg zu winprosa zeigen.

Das bedeutet, dass beide Anwendungen jederzeit Zugriff auf die Transferdatei und das Synchronisationswerkzeug haben müssen.

Das führt zu folgendem Fazit:

Beidseitiger Zugriff ist sicher gegeben, wenn beide Anwendungen auf demselben Einzel-PC installiert sind und Schreibrechte in den entsprechenden Verzeichnissen haben.

Sind beide Anwendungen auf unterschiedlichen PCs installiert, geht das nur über Serverinstallationen, denn beide Anwendungen müssen unabhängig voneinander die Transferdatei bedienen können, auch wenn der Partner-PC gerade heruntergefahren ist. Dazu müssen auch Transferdatei und Synchronisationswerkzeug auf dem Server abgelegt sein (und nicht auf einem Client).

Die Installationsanleitungen von SVP-BW sind samt Installationsfiles über das KISS-System in der Wissensdatenbank des MKSJ abrufbar. Die Installationsanleitungen für winprosa sind samt Installationsfiles auf der winprosa-Homepage abrufbar.


Umstieg von Stammdatenprogrammen zu SVP-BW

Da winprosa in der Regel bereits länger im Einsatz ist, gibt es dort bereits eine Schnittstellendatei winprosa.cmh oder winprosa.ass oder winprosa.atl, je nach (altem) Stammdaten-Partnerprogramm.

Ein Umstieg zu SVP-BW bedeutet den Wechsel dieses Stammdaten-Partnerprogramms (winprosa läuft dabei praktisch ungeändert weiter).

Bei diesem Umstieg müssen alle Stammdaten aus der alten Stammdatenanwendung in SVP-BW importiert werden. Das ist nicht Bestandteil der vorliegenden Betrachtung.

Aber wie es dann weitergeht, ist den Hilfetexten in SVP-BW zu entnehmen, wenn man dort das Suchwort "winprosa" eingegeben hat.

Dort ist zu lesen, wie man nach Eingabe diverser Einstellungen mit SVP-BW die neue Transferdatei prosadat.est erzeugt (wobei die alte vollständig erhalten bleibt).


Umzug von SVP-BW mit winprosa auf einen neuen Server

Der Support für SVP-BW soll eingestellt werden, um den Übergang zu ASV-BW zu forcieren. Daher wird SVP-BW wohl nirgends mehr erstinstalliert werden. Aber in einer gewissen Übergangszeit wird SVP-BW den einen oder anderen Umzug auf einen neuen Windows-10-Server erleben müssen, da mittlerweile der MS-Support für Windows 7 ausgelaufen ist und windows 8 nur eine Zwischenlösung war.

Wie SVP-BW umgezogen wird, ist sicher in deren Dokumentation beschrieben. Wie winprosa umgezogen wird, ist in Installation und Update > ... > 8.3 Umzug von winprosa auf einen neuen Server beschrieben.

Da winprosa aber bei einem Umzug (= Neuinstallation) nicht mehr davon ausgeht, dass noch "alte" Partnerprogramme zum Einsatz kommen und die Anbindung an SVP-BW anders geregelt ist (s.o.), muss hier händisch nachgearbeitet werden:


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