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Kurswahlverarbeitung I in winprosa  


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Kurswahlverarbeitung I in winprosa

 

  1. Fachkanon und Kursangebot
    Hauptfenster
    Facheigenschaften
    Kurseigenschaften
    SVP-Referenztabellen
    NwT
  2. Kurswahlerfassung
    Ersterfassung
    Gesellschaftswissenschaften und Sport
    Zusätzliche vierstündige Fächer
    Umwahlen
  1. Besondere Lernleistung / Seminarfach
  2. Arbeitsgemeinschaften / Bemerkungen
  3. Kurswahlauswertung
    Interne Auswertungen
    Externe Auswertungen
  4. Externe Kurswahlerfassung
  5. Kurswahlprotokolle
      Version 2017, 04.03.18     Version 2016



 

1. Fachkanon und Kursangebot

Thema überspringen    1.1 Hauptfenster  1.2 Facheigenschaften  1.3 Kurseigenschaften  1.4 SVP-Referenztabellen  1.5 NwT


Ab Abiturjahrgang 2021 ändert sich diese Verarbeitung.
Details siehe Umstellung auf die AGVO 2021


Der Fachkanon in winprosa umfasst 40 Fächer. Und weil es ihn schon länger als jede Reform der Reformierten Oberstufe gibt, ist er sehr flexibel an die einzelnen Reformen anpassbar.

In der Vergangenheit war von Grund- und Leistungskursen die Rede, später von Kernkompetenz-, Profil-, Neigungs- und weiteren Kursen, dann von Kernfächern und weiteren Fächern (NGVO 2010); in winprosa hat sich die Formulierung Schwerpunktfächer und weitere Fächer gehalten. Im Text wird aber markanter von Kernfächern und Nebenfächern gesprochen.

So kann gemäß NGVO 2010 manches Fach nur als Kernfach belegt werden, manch anderes nur als Nebenfach, weitere entweder als Kern- oder als Nebenfach. Kernfächer sind in der Regel vierstündig, Nebenfächer zweistündig. Sie müssen jeweils in zwei oder vier Halbjahren belegt werden. Werden in viersemestrigen Kursen nur zwei Halbjahre belegt, sollten die immer die ersten beiden sein.

Gemäß NGVO 2021 wird es wohl fünfstündige Leistungskurse und drei- und zweistündige Basiskurse geben. Dabei ist kein Fach mehr als Leistungskurs verpflichtend, vielmehr kann nun jedes als Leistungsfach mögliche Fach alterntiv als Basisfach gewählt werden, natürlich abhängig von den üblichen Kautelen.

 

  1.1 Hauptfenster

Im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot wird das Hauptfenster für das Kursangebot aufgerufen (s.r.). Wenn sich für ein Fach sehr viele Schüler angemeldet haben, müssen im Hauptfenster dafür u.U. mehrere Parallelkurse eingerichtet werden. In winprosa können pro Fach und Halbjahr bis zu 30 Kernfachparallelkurse und 30 Nebenfachparallelkurse im Kursangebot eingerichtet werden.

Für jeden Jahrgang wird dabei ein eigener Fachkanon gepflegt und unter einem Standard-Dateinamen, z.B. algy_kurse2018.prw automatisch abgelegt. Über die Dienste Extras > Fächer und Kurse > Sichern Kursangebot und ... > Holen Kursangebot können zusätzliche Datensicherungen des Fachkanons bedient werden.

Die Fachtabelle ist zweispaltig angelegt mit Unterspalten zur Festlegung des jeweiligen Kursangebots; sie bildet damit das planerische Geschehen von vier Halbjahren ab, gegliedert in die zwei Schuljahre.

Die Fächer sind nach Aufgabenfeldern farblich kodiert:  sprachlich-literarisch-künstlerisch ,  gesellschaftswissenschaftlich  und  mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch . Mehrere neutrale Reservefelder sind für  Facherweiterungen  vorgesehen. Bei Bedarf können also weitere Fächer aufgenommen werden, bzw. Erlass-Fächer eingefügt werden.

Zur jahrgangsaktuellen Anpassungen dienen in der Fachtabelle eine Statusspalte und je zwei Spaltenpaare für zweistündige und für vierstündige Kurse. Dabei bedeuten:

SFachstatus leer oder - oder *  Durch Doppelklick in die  Statuszeile  stellen Sie den Fachstatus ein:
 *  Fach wird vom aktuellen Jahrgang nicht belegt, kann also durch weiteren Doppelklick für diesen Jahrgang deaktiviert werden;
 -  Fach ist für diesen Jahrgang bereits deaktiviert;
    Fach ist belegt.
In den  grünen Feldern  geben Sie die Anzahlen benötigter Kurse ein, getrennt für beide Kursjahre und getrennt für beide Kursarten (Neben- und Kernfächer).
In den  roten Feldern  vermerkt winprosa die aktuell nötige Kursanzahl aufgrund belegter Kurse.
J1Kursanzahl zweistd. im 1. Jahr
mMindestzahl an benötigten Kursen in J1
J2Kursanzahl zweistd. im 2. Jahr
mMindestzahl an benötigten Kursen in J2
K-J1Kursanzahl vierstd. (Kernfach) im 1. Jahr
mMindestzahl an benötigten vierstd. Kursen in J1
K-J2Kursanzahl vierstd. (Kernfach) im 2. Jahr
mMindestzahl an benötigten vierstd. Kursen in J2

Die Kursanzahlen in den grünen Feldern stellen somit das Kursangebot der Schule dar. Diese Zahlen können aber nie kleiner als die von winprosa festgestellten Mindestzahlen in den roten Feldern sein. Dort bedeutet z.B. eine Drei, dass Schüler dem 3. Parallelkurs zugewiesen sind, es also zu diesem Zeitpunkt mindestens drei Parallelkurse im betreffenden Fach geben muss.

Rechts oben im Hauptfenster ist eine Auswertung des aktuellen Stundenverbrauchs aufgrund der Kursanzahlen in den grünen Feldern aufgelistet. Darunter sind die Knöpfe für den Aufruf der Unterfenster angeordnet, in denen Sie z.B. die Facheigenschaften und die Kurseigenschaften definieren können.

Nebenstehendes Bild zeigt einen wohlsortierten Fachkanon. Offensichtlich handelt es sich um einen Jahrgang mit 70 bis 92 Schülern, da max vier Parallelkurse angeboten werden (grüne Felder).

Die Fächer mit Status * werden in diesem Jahrgang offensichtlich nicht gebraucht; alle Kursanzahlen stehen auf Null. Die Fächer mit Status - sind an der Schule vermutlich nicht eingerichtet.

Offensichtlich sind noch wenige Schüler erfasst worden und es sind noch keine Parallelkurszuweisungen erfolgt, denn aus den roten Feldern ist ablesbar, dass noch nicht alle Kurse gewählt worden sind (viele Nullen) und dass noch keine weitergehende Parallelkurseinteilung erfolgt ist (höchtens Einser).

Einen bis neun Parallelkurse richten Sie hier mittels der Ziffern 1 bis 9 ein. Zehn bis neunzehn mittels Shif+Ziffer und für Anzahlen ab zwanzig öffnen Sie mittels Rechtsklick ins betreffende Anzahlfeld eine Eingabetabelle.

Normalerweise werden pro Fach die vier Halbjahre bezüglich Parallelkursen getrennt verwaltet (d.h. die Parallelkurszugehörigkeit wird halbjahresweise verbucht). Wenn Sie aber mehr als 15 Parallelkurse bei einem Fach einstellen, werden nur noch die beiden Jahrgangsstufen verwaltet (d.h. ein Parallelkurswechsel wird nur noch jahresweise protokolliert).

 

  1.2 Facheigenschaften

Bei der Neuinstallation von winprosa wird ein Initial-Fachkanon für jeden der vorgegebenen Jahrgänge erstellt. Dieser Fachkanon muss an jeder Schule im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden.

D.h., Sie müssen ggf. weitere Fächer aktivieren/aufnehmen (Bsp. Russisch), "Erlassfächer" für Schulversuche aufnehmen/erweitern (Bsp. Informatik als Kernfach) oder auch Fächer deaktivieren (Bsp. Italienisch, wenn der Zug eingestellt werden muss). Und Sie sollten eine Reihenfolge für diese Fächer definieren, nicht nach Alphabet, sondern nach Aufgabenfeldern.

Später beim Aktivieren eines neuen Jahrgangs wird der Fachkanon vom Vorjahrgang übernommen, damit (fast) keine Anpassungsarbeiten mehr nötig werden. Wollen Sie trotzdem auf einen Grundzustand zurücksetzen, genügt ein Klick auf  Initialkanon .

Die Grundstruktur des Fachkanons bleibt in der Regel für mehrere Jahrgänge ungeändert. Trotzdem können Sie für jeden Jahrgang ein individuelles Fachangebot zusammenstellen. Sie sollten also zwischen dem für Ihre Schule typischen (generellen) Fachkanon und dem für einen einzelnen Jahrgang tatsächlich geltenden unterscheiden.

Am Beispiel Wirtschaft sei dies verdeutlicht. Wenn eine Schule längerfristig keinen Fachlehrer für das Kernfach Wirtschaft bieten kann, wird das Fach nicht zum Schulfachkanon gehören. Man wird es also im Fachkanon deaktivieren (aus der weiteren Verarbeitung ausnehmen) wollen.

Wenn die Schule aber Kurse in Wirtschaft anbieten kann, könnte es trotzdem vorkommen, dass bei einem Jahrgang zu wenige Schüler für Wirtschaft votiert hatten und daher kein Kurs angeboten werden konnte. Im nächsten Jahrgang könnte ein Kurs Wirtschaft zustande gekommen sein, weil ihn genügend Schüler belegt hatten. Nun erscheint es wenig sinnvoll, das Fach für den einen Jahrgang zu deaktivieren, es wird dort einfach nicht bedient.

An vielen Stellen in winprosa wird nämlich eine Fächerliste ausgegeben; ein Beispiel ist die Kurswahlmatrix (s.o.). Solche Listen werden gebraucht zur Kurswahlverarbeitung, zur Notenverarbeitung u.s.w.. Hier ist es sinnvoll, die Reihenfolge und Vollständigkeit über mehrere Jahre hinweg konstant zu lassen.

Im Beispiel fällt in der rechten Hälfte anhand des Farbmixes auf, dass die Reihenfolge der Fächer noch nicht optimal ist.


• Fachmerkmalstabelle

Wenn Sie im Hauptfenster auf  Facheigenschaften  klicken, öffnet sich die juristische Schaltzentrale von winprosa (s.u.).

Die Fachmerkmalstabelle kann nach fast jeder Spalte alphabetisch sortiert werden durch Klick in das jeweilige Titelfeld. Nur die Spalte für das interne Fachkürzel (wprKurzZ) und die Spalte für das schuleigene Fachkürzel (SchKurzZ) werden anders behandelt. Jeder Klick auf wprKurzZ ordnet die Fächer in der programminternen Reihenfolge an und jeder Klick auf SchKurzZ ordnet die Fächer in der aktuellen schulinternen Reihenfolge an.


• Schulinterne Reihenfolge ändern

Klicken Sie auf SchKurzZ, um die aktuelle schulinterne Reihenfolge einzustellen. Klicken Sie dann der Reihe nach bei jedem umzuordnenden Fach links in dessen erste Spalte (Dreieck wird sichtbar) und ziehen das Fach hoch oder runter an die richtige Stelle.

Wenn alle Fächer in der gewünschten Reihenfolge angeordnet sind, dann klicken Sie rechts auf  Reihenf. merken .


• Fachmerkmale

In der Fachtabelle sind die Merkmale der Fächer abgelegt. Die meisten können von den Anwendern nicht geändert werden. Derartige Felder sind mit hellerer Farbe hinterlegt. Im Folgenden ist die Bedeutung der Merkmale aufgelistet.


wprKurzZprogramminternes FachkürzelNWNaturwissenschaft
LangnameFachlangname; wird z.B. für Zeugnisse gebrauchtJSt1(2std.) Fach wird in JgSt1 angeboten
SchKurzZschulinternes FachkürzelJSt2(2std.) Fach wird in JgSt2 angeboten
Exp'BezExportbezeichnung4semFach darf alle 4 Hj. belegt werden
MlFachMuss-Fach; darf nicht entfernt werdenKFach ist Kernfach
PflichtFach ist im Pflichtbereichk4Fach darf als 4. Kernfach belegt werden
MiFachMittelstufenfachk5Fach darf als 5. Kernfach belegt werden
(Erl.)FachSchulversuchsfach; Erlass ist hinterlegtschrPFFach kann schr. Prüfungsfach sein
AFAufgabenfeldmünPFFach kann mdl. Prüfungsfach sein
FrSprFremdsprache


• Erlassfach einrichten

Wenn in winprosa ein neues Schulversuchsfach eingerichtet werden soll, geht das nur über den Erlass des MKJS, der die Kautelen beinhaltet. Dieser wird dann in einer neuen Programmversion umgesetzt. Erst dann kann das Fach an den Versuchsschulen eingerichtet werden.

Angenommen, Sie wollen den Vertiefungskurs Mathematik anbieten. Dann müssen Sie in der Tabelle der Facheigenschaften eine der blauen Reservezeilen aufsuchen, z.B. F03 und in Spalte (Erl')Fach das Auswahlfeld öffnen (s.r.o.).

Dort finden Sie die derzeit aufrufbaren Erlassfächer aufgelistet; wählen Sie den Vertiefungskurs Mathematik. winprosa baut sofort die Eigenschaften von VMa samt Zeugnis-Namen und -Kürzel in den Fachkanon ein (s.l.).

Analog müssen Sie ggf. mit NwT verfahren. NwT wird aber auch für die Erfassung der Noten 10/11 benötigt, siehe 1.5 Naturwissenschaft und Technik


• Neues Fach einrichten

Neue Fächer sind vor allem Moderne Fremdsprachen. Derzeit sind acht Fremdsprachen vorgegeben. Sie könnten eine der Reservezeilen nehmen und die neue Fremdsprache (natürlich erst nach Zulassung seitens des zuständigen RPs) dort definieren. Da Sie aber schwerlich an Ihrer Schule alle acht bereits definierten Fremdsprachen benötigen werden, können sie eine von denen einfach umwidmen.

Am Beispiel des Hauptfaches Chinesisch sei dies gezeigt. Die Erlassfach-Felder von Russisch, Griechisch und Portogiesisch sind als Auswahlfelder angelegt. Wenn Sie eine solche Auswahlbox öffnen, sehen Sie, dass Sie das Fach in Chinesisch umwidmen können.


 

  1.3 Kurseigenschaften

Im Hauptfenster öffnen Sie mittels Klick auf  Kurseigenschaften  die entsprechenden Unterfenster, die in zwei Ebenen angeordnet sind (s.u.). Jeweils für  Schwerpunktfächer  und  weitere Fächer  sind hier u.a.  Kurslehrkräfte  und  Kurskürzel  zu erfassen, jeweils getrennt für vier Halbjahre.

Im Bild oben ist die Kombination  Schwerpunktfächer  /  Kurslehrkräfte  eingestellt. Unten links ist die Kombination  Schwerpunktfächer  /  Kurskürzel  und unten rechts die Kombination  weitere Fächer  /  Kurskürzel  eingestellt. Zu erkennen ist, dass hier offensichtlich Groß/Kleinschreibung zur Unterscheidung der Kursart eingesetzt worden ist.


Ferner können zwecks Berechnung des Stundenverbrauchs Kurse weiter klassifiziert werden:

# Dieser Kurs findet als Koop-Kurs an der Nachbarschule statt, kostet also keine Deputatsstunden (Bsp.: G#).
*Dieser Kurs ist jahrgangsstufenübergreifend und soll für diesen Jahrgang nicht gezählt werden (Bsp. mu*).
$Dieser Kurs ist ein Aufsetzer, soll hier nicht angerechnet werden.
°Dieser Kurs wird auch von auswärtigen Koop-Schülern besucht (Bsp.: Gg°; keine Auswertung durch winprosa, nur zur Info für den Planer).

Wenn derartige Zusatzkennzeichen eventuell nicht im Stundenplanprogramm Untis oder einem Statistikprogramm erscheinen sollen, können Sie Exportbezeichnungen definieren, sowohl für Kurse als auch für Fächer. Im einfachsten Fall sind das Kurskürzel ohne die klassifizierenden Sonderzeichen; die Bezeichnungen können aber beliebig sein (max. 5 Zeichen). Falls die Bezeichnungen mehrdeutig sind, gilt die Reihenfolge: Export-Kurskürzel - Export-Fachkürzel - eigenes Kurskürzel - eignes Fachkürzel - vorgegebenes programminternes Fachkürzel. Siehe auch Zusammenarbeit von Untis und winprosa.

Sie brauchen gar keine Kurskürzel und Exportkürzel zu vergeben. Aber wenn Sie nirgends eigene Kurskürzel und Exportkürzel definieren, verwendet winprosa für den Export Standardkürzel der Form  xNamy; also z.B.  4D  2  für den zweiten vierstündigen Deutschkurs oder  2Bio1  für den ersten zweistündigen Bio-Kurs.


Mittels  Wochenstunden  erreichen Sie die Wochenstundentabelle, in der für jeden Kurs und jedes Halbjahr die Wochenstunden definiert sind (s.l.o.). Im Bsp. ist schön zu sehen, wie die Nebenfächer Gemeinschaftskunde Gk und Geographie Gg auf die Halbjahre verteilt sind und wie das Seminarfach auf Jg1 festgelegt wird.

Mittels  Min/MaxZahl an Parallelkursen für ext. Optimierung  stellen Sie für jeden Kurs ein, wieviele Schüler er mindestens und wieviele er höchstens umfassen soll (s.r.o.). Dies Angaben sind günstig für den Datenaustausch mit Untis, wenn dort die Bänder berechnet werden sollen. Details siehe Zusammenarbeit von Untis und winprosa


 

  1.4 SVP-Referenztabellen

Dieser Dienst wurde vom Kursangebots-Hauptfenster wegverlegt nach Extras > Fächer und Kurse > SVP-Referenztabellen. Hier rufen Sie die Anbindungstabellen für Fächer, Profile und Konfessionen auf, mit denen Sie ggf. die entsprechenden Merkmale zwischen Ihrem SVP und winprosa synchronisieren.

Und hier haben sie früher das neue Fach NwT definieren müssen (s.w.u.) und hier verwalten Sie ggf. die Sonderfremdsprachen.

winprosa benötigt für die Kurswahlprüfung und Zeugniserstellung (hier besonders Noten der abgewählten Fächer!) Informationen über Mittelstufenfächer, Fremdsprachenfolgen, Profile und den besuchten Religionsunterricht.

Falls Sie eine direkte Anbindung an eines der Stammdatenprogramme (ASS-Windows, SVP-BW, Atlantis) verwenden, werden diese Daten in einfachen Listen an winprosa übergeben. Eine korrekte Verarbeitung dieser Informationen ist nur möglich, wenn sie eindeutig einer Bezeichnung aus winprosa zugeordnet, also normiert sind. Hierzu dienen die sog. "Referenzlisten".


Die wichtigste dieser Listen ist für die Zuordnung der Mittelstufenfächer zu Fächern in winprosa erforderlich. Bei Bindung an ein Stammdatenprogramm legen Sie in dieser Liste für das Fach Religionslehre zusätzlich fest, zu welcher Konfession der Unterricht gehört!

Ebenso ordnen Sie die Mittelstufenprofile den Profilen aus winprosa zu. Die Liste der Konfessionen dient lediglich Ihrer Information.

Bei Stammdatenimporten muss diese Liste ggf. erweitert werden. Importieren Sie aus ASV-BW oder einer anderen "freien" Tabelle, prüft winprosa die Langnamen dieser Merkmale und fügt ggf. neue Merkmale zur Liste hinzu. Die Zuordnung zu einem entsprechenden winprosa-Merkmal müssen Sie dann jeweils selbst nachholen.


 

  1.5 Naturwissenschaft und Technik

Naturwissenschaft und Technik (NwT) ist mittlerweile reguläres Fach der Mittelstufe, das aber in der NGO nur als Erlassfach vorkommt. Wie es in der NGO ggf. eingerichtet wird, ist in 1.2 Facheigenschaften > Erlassfach einrichten dargestellt.

Es wird aber auch an Schulen gebraucht, die NwT nicht in der NGO anbieten. Denn diese müssen ggf. die Noten Kl. 10/11 für NwT erfassen, denn NwT muss auf dem Abiturzeugnis als "abgewähltes" Fach in der Rubrik "IV. Vor Eintritt in die Jahrgangsstufe abgeschlossene Fächer" eingetragen werden. An den NwT-Versuchsschulen muss es ggf. als zweistündiges Fach im Block I Aufgabenfeld III samt Noten eingetragen werden.

Da das Kürzel des Faches nur bedingt selbsterklärend ist und der Langname des Faches im wahrsten Sinn des Wortes für die Formulare zu lang ist, hat das MKS festgelegt, dass auf den Formularen als Langname "Naturwiss. und Technik" verwendet werden muss. So wird sichergestellt, dass auf allen Zeugnissen in BW der gleiche Name verwendet wird.

Wir tragen dem Rechnung, indem wir ggf. Ihre individuellen anders lautenden Langnamekürzungen mit der amtlichen Vorgabe überschreiben.

Leider klappt das nur bedingt in allen Fällen. Denn, je nach dem, wie Sie NwT in Ihrem Fachkanon seinerzeit definiert hatten, müssen Sie ggf. nacharbeiten, damit auch bei den "abgewählten" Fächern der Langname und nicht das Kürzel ausgedruck wird.

Nachdem NwT als Schulfach in der Mittelstufe eingeführt worden war, musste das Fach auch in winprosa definiert werden, damit es in der Liste der "abgewählten" Fächer erscheinen konnte. Dazu wurde der Dienst Extras > Fächer und Kurse > SVP-Referenztabellen benötigt.

In nebenstehendem Bild ist das Fenster des Dienstes dargestellt (s.r.). Rechts oben ist der Platz für die Definition zusätzlicher winprosa-Fächer. Wenn Sie dort nur NwT eingetragen hatten, dann wird auch nur NwT bei den abgewählten Fächern angegeben. Daher müssen Sie dort den Namen in Naturwiss. und Technik ändern.

Wenn Sie NwT als Versuchsfach in der Oberstufe anbieten, dann haben Sie das Fach links bei den SVP-Fächern bereits definiert. Früher war dabei der Langname frei wählbar (wie im Bsp als NwT). Dann müssen Sie die Drop-down-Liste dieses Faches aufrufen und dort nach unten blättern und nochmals NwT aktivieren. Dadurch wird der "richtige" Langname Natur­wiss. und Technik eingetragen.


Inhalt




 

2. Kurswahlerfassung

Thema überspringen    2.1 Ersterfassung  2.2 Gesellschaftswissenschaften und Sport  2.3 Zusätzliche vierstündige Fächer  2.4 Umwahlen


Ab Abiturjahrgang 2021 ändert sich diese Verarbeitung.
Details siehe Umstellung auf die AGVO 2021


 

  2.1 Ersterfassung

Die NGVO für die allgemeinbildenden Gymnasien in BW ist bekanntlich seit fast 50 Jahren so komplex, dass Schüler oft überfordert sind, wenn sie ihr Kursprogramm fehlerfrei zusammenstellen sollen. Daher bieter winprosa während der Eingabe eine ausgefeilte interaktive juristische Beratung. Somit ist es sinnvoll, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Kurswahlen selber in winprosa eigegeben.

Wenn die Schüler einer Klasse in einem PC-Raum paarweise am PC sitzen können und ihre Kurswahlen erfassen, dauert das pro Klasse jeweils eine UStd. So gibt es keine fehlerhaften Kurswahlen, also keinen Nacharbeitsbedarf und jeder Schüler kann sein Kurswahlprotokoll sofort ausdrucken. Details hierzu sind in 6. Externe Kurswahlerfassung beschrieben. Und die Oberstufenberater sind von der Ersterfassung eines ganzen Jahrgangs entlastet.

Spätere Kurswahländerungen erfolgen dann immer über Papier und werden ausschließlich von den Oberstufenberatern erfasst.

Die Erfassung erfolgt intern wie extern immer in der gleichen Weise über das Kurswahldatenblatt. Lediglich die für die Oberstufenberater vorgesehenen Eingabehilfen für serienweise Erfassungsarbeit werden von den Schülern eher nicht benötigt.

Die Kurswahlen können nicht mit anderen Programmen ersterfasst und dann in winprosa eingelesen werden (also auch nicht mit Untis/WebUntis), denn auf diesem Weg könnten juristisch fehlerhafte Kurswahlen erzeugt werden, weil die "Fremdprogramme" nichts von der NGVO wissen.
Daher unterstützt winprosa nur die eigene externe Kurswahlerfassung, denn die läuft unter Echtzeit-Kontrolle der externen winprosa-Version.
Wenn winprosa derart geprüfte Daten nach Übergabe an Untis wieder übernimmt, dann passt die Nomenklatur zu winprosa. Und die Prüfungsmodalitäten bleiben auch erhalten. Die sind ein wesentlicher Bestandteil der NGVO! Und die können bekanntlich in "Fremdprogrammen" nicht erfasst werden.


• Kurswahldatenblatt

Durch Aufruf des Dienstes Bearbeiten > schülerweise | Kurswahl öffnen Sie das Kurswahldatenblatt des aktuellen Schülers. Beim Erstaufruf ist das Datenblatt noch leer. Daher lautet der Schülerstatus (Bewertung) noch  ---leer--- .

Um das Datenblatt bearbeiten zu können, müssen Sie die Datensperre ("Ampel") lösen.

Das Datenblatt ist gegliedert (grün umrahmt) in Fenster-Symbolleiste oben, darunter links Prüfungsblock, daneben Auswertungsblock, rechts daneben Steuerblock/Bes.Lernleistung/Sportsonderfälle, darunter der Fächerblock und zuletzt der Meldungsblock.

Die blau gekennzeichneten Bereiche dienen lediglich der Eingabehilfe. Rechts sind dort Fremdsprachen und Religionsunterricht des aktuellen Schülers angegeben.

Daher ist im folgenden eine Kurswahlerfassung nur sinnvoll, wenn die entsprechenden Schullaufbahndaten des Schülers bereits erfasst sind (siehe Stammdatenverwaltung > ... > 1.5 Unterregisterkarte Schullaufbahndaten).

Der Fächerblock ist nach Aufgabenfeldern farblich kodiert: AF1:  sprachlich-literarisch-künstlerisch , AF2:  gesellschaftswissenschaftlich  und AF3:  mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch .


Achtung: Bei der Ersterfassung beginnt die Eingabe immer im Prüfungsblock; erst anschließend sollte der Fächerblock ausgefüllt werden. Dabei erwartet winprosa immer eine vollständige Kurswahl. Es ist also niemals zulässig, dass ein Schüler z.B. sein mdl. Prüfungsfach zu Beginn der Jg1 offen lassen will, weil er es ja erst zu Beginn von Hj4 festlegen muss. Nur so kann winprosa die juristische Zulässigkeit einer Kurswahl jederzeit garantieren. Und nur so kann ein Schüler planerische Engpässe vermeiden.


• Prüfungsblock

Die Kurswahleingabe beginnt immer mit dem Prüfungsblock (s.r.). Links ist vorgegeben, was eingetragen werden darf: K(D) Kernfach Deutsch, K(FS) Kernfach Fremdsprache, K(M) Kernfach Mathematik, K(FS,NW) weitere Fremdsprache oder Naturwissenschaft, k weiteres Mittelstufenfach und mdl mündl. Prüfungsfach. Die Pflichtfächer Deutsch und Mathematik sind in Spalte Fach und Spalte s bereits als schr. Prüfungsfächer eingetragen.

Im Bsp. sind Englisch, Physik und Chemie bereits eingetragen, Geographie steht gerade als mdl. Prüfungsfach an. Im Fächerblock wird laufend Buch geführt, dort sind D, E, Ph und Ch bereits in allen vier Halbjahren eingetragen.

Und im Meldungsblock wird ebenfalls laufend Buch geführt. Da die Prüfungsfächer noch nicht vollständig erfasst sind, lautet der Schülerstatus noch  * Prüfungsfächer Fehler! * .

Angeboten werden nur Fächer, die einerseits im Schulfachkanon "vorrätig" sind, die andererseits für diesen Jahrgang tatsächlich eingerichtet sind und die außerdem zum persönlichen Profil des Schülers passen (definiert in dessen Stammdatenblatt Stammdaten > Schullaufbahndaten) und die er noch nicht an anderer Stelle verwendet hat.

Wenn Sie nun im Meldungsblock auf eine Zeile mit einer §-Angabe klicken, wird sogar der entsprechende NGVO-Gesetzestext eingeblendet (s.r.).

In Netzwerkinstallationen kann es seit Windows Vista u.U. Probleme mit der Darstellung der NGVO geben. Wenn die NGVO-Hilfe an Ihren PCs nur halb oder garnicht angezeigt wird, dann lesen Sie bitte nach bei Installation und Update > 3. Installation im Netz


Vergessen Sie während der Eingabe nicht, das 4. oder das 5. Kernfach als schr. Prüfungsfach zu kennzeichnen und das mdl. Prüfungsfach anzukreuzen/auszuwählen (Spalten s und m).

Wenn der Prüfungsblock vollständig und widerspruchsfrei ausgefüllt ist, springt der Schülerstatus auf  ! Prüfungsfächer: OK !  (s.u.). Erst dann fürfen Sie im Fächerblock die weiteren Fächer eintragen!

Der Schülerstatus ist in Leistungsbewertung und Prüfungsverarbeitung > ... > Prüfungszulassung beschrieben.


• Fächerblock

Der Fächerblock ist als Tabelle gestaltet, gegliedert in Eingabebereich und Anzeigebereich. Beide besitzen als Titelzeile eine Fächerleiste; die Reihenfolge der Fächer wird im Dienst Kursangebot festgelegt.

Alle Eintragungen im Prüfungsblock wurden bereits in den Fächerblock übertragen (s.u.). So ist z.B. auf einen Blick zu erkennen, dass der Schüler schon genügend Naturwissenschaften belegt hat (s.r.). Alle weiteren Fächer können nur im Fächerblock erfasst werden.

Im Bsp. wurde daher im Eingabebereich der Reihe nach auf folgende  lindgrünen  Felder geklickt: bei BK auf 4, bei G auf 4, bei Gk auf gk, bei Eth auf 4 und bei S auf 4. Das waren die weiteren Pflichtbelegungen. Das jeweilige Feld wechselte seine Farbe zu  braun .

Sowie mit Eintragungen im Fächerblock begonnen wird, springt der Schülerstatus auf  *** Kurswahlfehler *** . Ziel der Eingabe muss der Status  Kurswahl OK  sein.

Bei der Wahl der weiteren Fächer im Eingabebereich können nur die lindgrünen Schalter angeklickt werden:

4alle vier Halbjahre sollen belegt werden
1nur die 1. Jahrgangsstufe (Hj.1+2) soll belegt werden
2nur die 2. Jahrgangsstufe (Hj.1+2) soll belegt werden
ESonderfall zur Erfassung einzelner Halbjahre
.Löschung der Eintragungen bei diesem Fach

Die Markierungen im Anzeigebereich haben folgende Bedeutung:

   KsPflichtkernfach mit schr. Prüfung
   ksWahlkernfach mit schr. Prüfung
   kmWahlkernfach mit mdl. Prüfung
   kWahlkernfach
   Mmdl./5. Prüfungsfach
   xbelegt
eknormale Geographiebelegung
gknormale Gemeinschaftskundebelegung
w1gk, weil Wi belegt ist
w3ek, weil Wi belegt ist
vals zusätzl.vierstd. Fach

Für die Fächer G, Gk und Gg(Ek) stehen die Schalter 4, gk und ek zur Verfügung (zusätzlich w1 und w3, falls Wirtschaft belegt ist; Details s.u.).

Im Beispiel ist die Kurswahl eigentlich vollständig. Im Auswertungsblock ist zu erkennen, dass der Schüler auf die verlangten 40 Kurse kommt (s.o.).

Aber würde er nun im Sport irgend wann aufgrund einer Verletzung längerfristig ausfallen, käme er nicht mehr auf die 40 Kurse. Dann aber wäre die Kurswahl fehlerhaft. Würde dieser Ausfall erst im 4. Halbjahr auftreten, wäre es sehr wahrscheinlich schwierig, ein Ersatzfach zu belegen.

Aber es fehlen auch noch Wochenstunden, um auf 64 Gesamtwochenstunden zu kommen. Also muss der Schüler auf jeden Fall weitere Kurse belegen.

Aber die Auswahl ist relativ gering: Angenommen der Schüler hat aus Neigungsgründen keine weitere Fremdsprache zu bieten und ist unmusikalisch, dann fällt Aufgabenfeld 1 schon weg. Feld 2 ist schon ausgereizt, somit bleiben nur Biologie in Feld 3 oder "Orchideen"-Fächer (oder AGen).


• Druck der Kurswahlprotokolle

Mit dem Druckdienst können interne Kurswahlprotokolle erstellt werden. Zur Wahl stehen einseitige und zweiseitige Protokolle, sowie Protokollübersichten, Leerprotokoll mit Schülernamen und Blanko-Leerprotokoll.

Dabei können das aktuelle Protokoll, ein Satz von Protokollen oder alle Protokolle gedruckt werden.

Details zum Protokolldruck sind in 7. Kurswahlprotokolle und in Formulare und Druckaufträge >2. Interne Formulare aufgeführt.

Die weiteren Symbolle gehören zur Eingabehilfe (s.u.).


• Eingabehilfen

Die Wirkung des Einzelklick/Doppelklick-Schalters ist "Ansichtssache".

Mittels Schalter Parallelkurseinteilung anzeigen wechseln Sie im Fächerblock von der Standardanzeige Kursbelegung zur Anzeige Kurszuweisung.

Die Ersterfassung wird man in der Regel durch die Schüler abwickeln. Details hierzu sind in 6. Externe Kurswahlerfassung beschrieben. Aber auch für die Schüler gilt das Folgende.

Wie bereits erwähnt, werden alle Eintragungen im Prüfungsblock in den Fächerblock gespiegelt; d.h., sie blockieren entsprechende Plätze im Fächerblock. Umgekehrt gilt das auch: alle Eintragungen im Fächerblock blockieren ggf. die entsprechenden Auswahlen im Prüfungsblock. War z.B. Physik als schr. Kernfach gewählt und Chemie als Pflicht-Naturwissenschaft, kann Physik nicht mehr als Pflicht-Naturwissenschaft gewählt werden und Chemie nicht mehr als Kernfach.

Möchte man nun Physik und Chemie austauschen oder irgendwelche sonstigen Ringtäusche durchführen, kann man natürlich so vorgehen, wie im Abschnitt Umwahlen beschrieben ist (s.w.u.). Oder man löscht die beiden Facheinträge und trägt sie in der geänderten Bedeutung wieder ein, beginnend mit dem Prüfungsblock.

Aber wenn schon Noten vorhanden sind, können nur echte Kursumwahlen unter Kontrolle von winprosa durchgeführt werden.

Während der Ersterfassung ist es wahrscheinlich einfacher (vor allem für die Schüler), die Kurswahl mit einem Klick zu löschen und dann neu einzugeben. Entweder löscht man nur die zusätzlichen Fächer im Fächerblock mittels (s.l.), dann bleiben also die Wahlen im Prüfungsblock erhalten, oder man löscht die ganze Kurswahl mittels (s.r.).


Die folgenden Ausführungen werden wohl eher selten zum Tragen kommen, da mit zunehmender Vernetzung der Schul-PCs meist die externe Kurswahlerfassung zu Anwendung kommt.

Mittels Autovervollständigen (s.l.) ergänzt man die Kurswahl im Fächerblock nach vorgegebenen Kriterien (s.r.). Sie können einstellen, ob BK oder Mu eingetragen werden soll und durch (mehrfachen) Klick auf  R'folge NW  stellen Sie das an ihrer Schule typische Wahlverhalten für NW ein.

Sie können eine Musterkurswahl in die Zwischenablage kopieren (s.l.) und dann bei Bedarf in ein Kurswahldatenblatt eintragen.


Sie können jederzeit eine Zwischensicherung erstellen und wieder zurückholen (s.l.)


 

  2.2 Gesellschaftswissenschaften und Sport

• Geschichte/Gemeinschaftskunde/Geographie

In den folgenden Beispielen sind die Pflichtbelegungen der Gesellschaftswissenschaften dargestellt.

Rechts sehen Sie daher Aufgabenfeld 2; da zunächst Religionslehre Prüfungsfach ist, müssen G, Gg und Gk normal belegt werden (siehe rechts außen). Geschichte muss alle 4 Halbjahre belegt werden, Geographie nur im 2. und 3. und Gemeinschaftskunde im 1. und 4. Hj..

Zur Erinnerung: Nur die lindgrünen Felder können angeklickt werden, aber bei Prüfungsfächern kann hier gar nichts angeklickt werden.


Nun sind der Reihe nach G, Gg und Gk als Prüfungsfächer eingetragen und die anderen Gesellschaftswissenschaften dazubelegt.

Es spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, ob die Fächer jeweils als schr. oder als mündl. Prüfungsfach belegt sind.



• Wirtschaft

Da Wirtschaft bekanntlich nur als Wahlkernfach belegbar ist und nur dann auch als mdl. Prüfungsfach gewählt werden kann, taucht es im Prüfungsblock im Auswahlfeld der mündlichen Prüfungsfächer nicht auf. Tragen Sie also Wirtschaft im Prüfungsblock in der "k-Zeile" ein und setzen Sie dort in der Spalte "m" ein Kreuz (Doppelklick), dann wird Wirtschaft automatisch auch in der Zeile "mdl." eingetragen.

Wenn Wirtschaft belegt ist, wirkt sich das auf die Belegungspflichten der Gesellschaftswissenschaften aus; dabei kommt es nicht darauf an, ob Wirtschaft auch als Prüfungsfach belegt ist oder nicht. Links erkennen Sie in Aufgabenfeld 2 im Fächerblock die neuen Belegungsmöglichkeiten für die Gesellschaftswissenschaften. Rechts ist die Standardbelegung dargestellt, rechts außen die "Kurzform".

Offensichtlich muss ein Wirtschafts-Schüler in Gg nur das 3. Halbjahr belegen und in Gk nur das 1. Halbjahr. Er kann aber auch jedes der beiden Fächer (unabhängig voneinander) in beiden Halbjahren belegen.


Wenn bei belegtem Kernfach Wirtschaft Gk oder Gg mündliches Prüfungsfach ist, gelten trotzdem die neuen Belegungsmöglichkeiten für die Gesellschaftswissenschaften (s.r.).



• Sport

Im Beispiel hat der Schüler offensichtlich im 3. Halbjahr ein Sportattest, denn nur dann braucht Sport nicht belegt zu sein (s.r.). Dafür ist also ggf. ein Ersatzkurs zu belegen, damit der Schüler keinen Zeitvorteil gegenüber den Sportlern hat.

Aber im 4. Halbjahr soll der Schüler aus ärztlicher Sicht als Rekonvaleszenz-Maßnahme am Sport wieder teilnehmen, ist aber noch so wenig belastbar, dass eine Notengebung unfair wäre. Da nun kein Zeitvorteil besteht, ist auch kein Ersatzkurs nötig.



 

  2.3 Zusätzliche vierstündige Fächer

• Verarbeitung in winprosa

Im Beispiel ist Physik als Kernfach (kann als Kernfach nur viersemestrig und vierstündig sein), Chemie als zweistündiges Nebenfach (muss wegen der NW-Bedingungen viersemestrig sein) und zusätzlich Biologie in Jahrgangsstufe 1 als (freiwilliges) vierstündiges Fach eingetragen (erkenntlich am Eintrag V im 1. und 2. Halbjahr; s.r.).

Um ein Fach als vierstündiges (Zusatz-)Fach einzutragen, muss zuerst das Fach normal belegt werden (also Anzeige x nach Eintrag 1, 2, oder 4 oder Klick in die gewünschten Halbjahre), dann muss bei gedrückter Strg-Taste auf den Fachnamen linksgeklickt werden, wodurch nach Rückfrage der Eintrag x jeweils in v umgewandelt wird.

Da Wirtschaft nicht als zweistündiges Fach belegt werden kann, ist es direkt mittels Strg+Linksklick als zusätzliches vierstündiges Fach belegbar.

Auf Kurslisten sind derartige Schüler hinter der Schülernummer mit v gekennzeichnet.

Im Beispiel links hat der Schüler anstelle der vier zweistündigen Chemie-Pflicht-Nebenfachkurse die entsprechenden Kernfachkurse belegt. Diese zählen aber für ihn nicht als Kernfachkurse; er darf also z.B. nach JG1 nicht Physik als Nebenfach weiter besuchen zugunsten von Chemie, das dann echtes Kernfach wäre!

Der Wunsch auf derartige zusätzliche Belegungen ist durchaus verständlich. Vieleicht kann ein begabter Schüler ein Fach nicht mehr als Kernfach besuchen, weil der Prüfungsblock bereits wohl gefüllt ist. Vieleich möchte er aber nur die Wochenstundenbilanz aufbessern, ohne deshalb für ihn uninteressante Orchideefächer besuchen zu müssen.

Aber die Schulleitung muss Wünsche auf Besuch zusätzlicher vierstündiger Fächer aus gutem Grund genehmigen. Zum einen könnte ein Kurs durch zusätzlichen Besuch überlaufen und müsste dann geteilt werden. Zum anderen kann ein solcher Wunsch das Bändermodell so empfindlich stören, dass viele Schüler unter dem einen Wunsch "leiden" müssten (Details siehe unten).



• Nutzen-Kosten-Abschätzung

Ein Schüler hat die Kernfächer D, E, M und Ph als schriftliche Prüfungsfächer belegt. Da er davon träumt, sich später in einem technischen Beruf selbständig zu machen, möchte er Wirtschaft besuchen, aber Wi ist nur als Kernfach möglich, also wählt er Wi als 5. Kernfach und zugleich mündliches Prüfungsfach. Damit sind alle Aufgabenfelder abgedeckt.

Belegt er des weiteren die Nebenfächer BK, Rel, Ch, S und die GW-Fächer G, Ek und Gk, so kommt er auf 42 anrechenbare Kurse und hat eigentlich eine gültige Kurswahl vorzuweisen, aber nur 32, 30, 32 und 30 Wochenstunden über die vier Halbjahre belegt. Somit fehlt ihm genau ein Nebenfach in einer Jahrgangsstufe (oder ein Orchideenfach oder eine AG).

Er müsste also aus "Volumen"- Gründen ein beliebiges weiteres Fach (oder AG) belegen, wobei die Auswahl aus Schülersicht durchaus beschränkt ist. Es bleiben nämlich gerade Mu oder Bio (nur in Jahrgangsstufe 1!) oder ein Orchideenfach übrig (wenn man vom GW-Sonderfall absieht; ja, den gibt's wieder).

Da ist die Verlockung groß, statt dessen Ch nicht als Nebenfach, sondern gleich vierstündig und damit als Kernfach (benotet, jedoch nicht mit dessen juristischer Valenz) zu wählen.

Derartiges wird man wohl auch im MKS so gesehen haben, denn dort wurde festgestellt, nicht die NGVO beschränkt derartige Wünsche, sondern die organisatorischen Gegebenheiten an der jeweiligen Schule.

Getreu dem Motto "gleiches Recht für alle" kann bei derartigen Wünschen der abgebende Kurs zu klein oder der aufnehmende zu groß werden. Man wird derartige Wünsche also u.U. ablehnen müssen, vor allem wenn mehrere Schüler den gleichen Wunsch haben.

Die kombinatorischen Folgen sind leider komplexer.

Gehen wir von einer Fünf-Tage-Woche aus mit sechs Vormittags- und vier Nachmittagsstunden pro Tag, also von einem 50-Wochenstunden-Raster mit 30 Vormittags- und 20 Nachmittagsstunden. Gehen wir des weiteren davon aus, dass für Schüler (und Lehrer) an der Schule Stillarbeitsräume in ausreichender Anzahl und Qualität eher die Ausnahme sind. Also wird man auf hohlstundenarme Schülerstundenpläne achten müssen.

Kernfächer:
Jeder Schüler muss fünf vierstündige Kernfächer pro Hj. belegen, diese Fächer müssen daher auf (mindestens) fünf vierstündigen Bändern (Schienen, Kopplungen) liegen:
Minimal: x Kernfächer pro Schüler = x Bänder (vierstündig).
Wenn es gelingt, alle Schüler auf derartige fünf Kernkursbänder zu verteilen, beträgt der Füllgrad jeden Bandes 100% und im Stundenplanraster sind 20 Wochenstunden hohlstundenfrei belegt (und für jeden Schüler sind das 5 x 4 = 20 Kursnoten in den vier Hj.).

Nebenfächer:
Fehlen also noch 20 Kursnoten aus den Nebenfächern. Verteilt auf vier Hj. entspricht das fünf Kursen pro Hj., also 10 Wochenstunden. Damit hätte jeder Schüler mindestens 30 Wochenstunden. Nun muss jeder Schüler aber mindestens 32 Wochenstunden belegen, also mindestens sechs Kurse pro Hj. (falls dabei keine AGen sind, gibt das zusammen 44 Kursnoten).
Minimal: x Nebenfächer pro Schüler = x Bänder (zweistündig).
In der Praxis wird es eher Schüler mit bis zu ca. 10 Kursen pro Hj. geben. Dafür benötigt man dann (mindestens) 10 zweistündige Nebenkursbänder, also 20 Wochenstunden. Diese Bänder erreichen i.d.R. keinen 100%igen Füllgrad.

Stundenplan:
Wenn man die 20 Kernkursband-Stunden jeden Tag z.B. auf 1 - 4. Std. legt, finden alle Kernfächer vormittags statt und es gibt keine Schülerhohlstunden. Die 20 Nebenkursband-Stunden kommen dann auf den späten Vormittag und einige Nachmittage. Bei insges. 40 Wochenstunden gibt das zwei Zehnstünder, einen Achtstünder und zwei Sechsstünder, also bleiben 2½ Nachmittage frei (alternativ dazu wären fünf Achtstünder, was von Schülern aber weniger gewünscht wird).

Kompakter kann der Stundenplan theoretisch nicht werden, eher ausgefranster mit der Folge von Schülerhohlstunden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Kernfächer und Nebenfächer in gemeinsamen Mischbändern verplant werden müssen.

Folgen der zusätzlichen Kernfächer:
Und genau das erzwingen Schüler, die ein sechstes Kernfach belegen wollen:
Im Beispiel ist die Kernfach-Chemie in einem der fünf Kernkursbänder, in dem der fragliche Schüler bereits im anderen Kurs verplant sein muss. Daher muss Chemie (oder der Partnerkurs des Schülers) in ein sechstes Band ausgelagert werden, wodurch das ursprüngliche Band weniger gefüllt ist und das sechste Band sehr wenig gefüllt ist, mit der Folge von Hohlstunden für einzelne Schüler.

Will man den Füllgrad der beiden betroffenen Bänder erhöhen, muss man beide stundenmäßig halbieren und versuchen, sie mit Nebenfachkursen zu füllen, es entstehen dann Mischbänder. Der Effekt potenziert sich mit jedem weiteren Schüler, der ein sechstes Kernfach beansprucht.

Die Ergebnisse gehen tendenziell zu Lasten der gesamten Schülerschaft.

Folgen zusätzlicher Nebenfächer:
Wir sahen, dass jeder Schüler im Schnitt 6 Nebenfachkurse pro Halbjahr benötigt. Das wären dann nur 32 Wochenstunden insgesamt; ein Traum vom Stundenplan mit einem einzigen Unterrichtsnachmittag!

Jeder Kurs mehr, den der gleiche Schüler belegt, weitet den Stundenverbrauch im Stundenplanzeitraster um eine Doppelstunde aus. Im Beispiel mit 10 Nebenfachkursen eines Schülers hat dieser sicher drei Nachmittage Unterricht. Und etliche andere Schüler damit zwangsläufig auch. Würde man dem Schüler einen 11. Kurs genehmigen, würde das Zeitraster wieder um eine Doppelstunde ausgedehnt.

Hätte der Schüler in jedem Halbjahr 10 Nebenfachkurse, dann käme er auf 40 Kursnoten, mit den Kernfachnoten also auf 60 Noten, von denen er nur 40 braucht. Es ist also zu erwarten, dass nicht alle seine Halbjahre gleich stark belegt sind. So wird man vermuten, dass in Jahrgangsstufe 2 weniger Kurse belegt werden.

Nun ist es aber ein Trugschluss, zu hoffen, dass daher in Jahrgangstufe 2 kompaktere Stundenpläne resultieren, da die meisten Kurse vier Halbjahre lang belegt werden, ist die Kurseinteilung in Jahrgangsstufe 2 weitgehend von Jahrgangsstufe 1 her festgelegt.


 

  2.4 Umwahlen

Wenn ein Schüler z.B. nach Beginn des Schuljahres in einem Fach zwischen zwei- und vierstündiger Belegung wechselt, z.B. von g6 nach G2, darf die Parallelkurszuweisung nicht erhalten bleiben. Daher wird sie gelöscht. Während der Umwahlverarbeitung kann zur besseren Übersicht die Parallelkurseinteilung eingestellt werden. Im linken Bild unten sehen Sie die Standardansicht, rechts daneben die alternative Ansicht.

 

Kursumwahlen finden statt, wenn bereits Noten in den beteiligten Fächern eingetragen sind. Dann ist das Löschen und entsprechend vertauschte Eintragen nicht mehr möglich. Verwenden Sie statt dessen Drag and Drop zusammen mit der  Umschalt-Taste  (s.l.u.).

 

Soll z.B. Religionslehre mündliches Prüfungsfach werden anstelle von Wirtschaft, dann halten Sie die  Umschalt-Taste  gedrückt und ziehen Religion mit der linken Maustaste von der Überschriftenleiste im Fächernlock auf den Platz fürs mdl. Fach im Prüfungsblock.

Soll z.B. das Kernfach Französisch gegen das Pflichtkernfach Englisch getauscht werden, z.B. um anschließend statt Englisch Wirtschaft als schriftliches Prüfungsfach wählen zu können, das dann gegen das mündliche Prüfungsfach Religion getauscht wird, s. Bsp. zuvor), dann halten Sie die  Umschalt-Taste  gedrückt und ziehen Französisch mit der linken Maustaste im Prüfungsblock hoch auf den Platz für K(FS).

Erst beim Loslassen der Maus wird das jeweilige Fach eingetragen.


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3. Besondere Lernleistung / Seminarfach

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Die besondere Lernleistung kann entweder als Seminarfach oder als Wettbwerb erbracht werden (s.r.). Sie wird im Fächerblock als Fach SF angezeigt. Wird sie tatsächlich als Seminarfach erbracht, muss dieses Seminarfach in den beiden Halbjahren von JG1 jeweils dreistündig belegt werden.

Die Wochenstunden des Seminarfachs werden auf das Soll von 64 WoStd angerechnet; die Kurse jedoch nicht auf das Soll von 40 Kursen. Wird die bes. Lernleistung dagegen in Form des Wettbewerbs erbracht, dann zählen weder Wochenstunden noch Kurse.

Es muss festgelegt werden, welchem Aufgabenfeld das individuelle Schüler-Thema zuzuordnen ist (s.r.o.). Im gleichen Eingabebereich kann daher später das Thema ausgewählt werden, wenn zuvor im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Seminarfachthemen (s.l.) die komplette Themenliste erstellt wurde.

Die Benotung ist in Halbjahresnotenverarbeitung > ... > 1.5 Besondere Lernleistung nachzulesen.


Die besondere Lernleistung kann im Prüfungsblock nicht direkt als mündliches Prüfungsfach eingetragen werden. Auf dem Wege der Kursumwahl kann sie (später) zum mdl. Prüfungsfach umgewidmet werden:

  • Ziehen Sie also bei gedrückter Umschalt-Taste das (aktuelle) mündliche Prüfungsfach aus dem Prüfungsblock heraus in das Eingabefeld der bes. Lernleistung (s.o.).
  • Schneller (und logischer) geht's mit dem Knopf  m  neben dem Eingabefeld: Nach Anklicken wird das Seminarfach sofort beim Schüler als mdl. Prüfungsfach eingetragen.
  • Ist das Seminarfach belegt und wird dann im Prüfungsblock das mündliche Prüfungsfach gelöscht (Eintrag - fehlt -), dann trägt winprosa automatisch die Bes. Lernleistung als mdl. Prüfungsfach ein, was aber durch ein Fach aus dem Angebot überschrieben werden kann.


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4. Arbeitsgemeinschaften / Bemerkungen

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Arbeitsgemeinschaften und Bemerkungen bearbeiten Sie über Bearbeiten > Schülerweise | Bemerk. und AGs (blau, s.l.u.). Aus historischen Gründen sind sie auch im Dienst Schülerweise | Stammdaten | ... untergebracht (rot, s.r.).

Da beide Dienste gemeinsame Tools nützen (Textbausteine und Serienänderungen, sind sie auf einer Ebene angeordnet.

Im Bild rechts wird die Erfassung von Arbeitsgemeinschaften dargestellt, im Bild unten die Erfassung von (Zeugnis)Bemerkungen.

Die Semester können jeweils einzeln bearbeitet werden. Mittels werden die Einträge aller Semester gelöscht, mittels die des aktuellen Semesters und mittels werden Einträge aus dem vorherigen Halbjahr übernommen. Mittels können jeweils Serienänderungen vorgenommen werden.

Sämtliche Eingaben sind Textbaustein-unterstützt.


Im Druckauswahlmenü für interne Formulare können diverse AG-Listen ausgewählt werden (s.r.). Unten ist ein Beispiel angegeben.



AGen im Stundenplan / Textbausteine

Natürlich können Bemerkungen und AGen immer direkt auf den entsprechenden Datenblättern erfasst werden. Aber da hier viele gleichartige Einträge verarbeitet werden müssen, empfiehlt sich die Anwendung von Textbausteinen. Möchten Sie Arbeitsgemeinschaften auch im Schülerstundenplan verplanen, sind Textbausteine sogar zwingend vorgeschrieben.

Rechts auf den Datenblättern zur Bemerkungs- und AG-Erfassung ist immer eine Tabelle für Textbausteine eingeblendet. Der Inhalt der Tabelle wird gefiltert angezeigt. Will man Bemerkungen erfassen, werden nur Bemerkungstextbausteine angezeigt (s.l.). Andernfalls werden AG-Textbausteine angezeigt (s.r.).

Zur Eingabe mittels Textbausteinen wählen Sie auf dem entsprechenden Datenblatt ein freies Feld in einem (beliebigen) Halbjahr und doppelklicken dann auf den gewünschten Eintrag in der Textbausteintabelle.



Erst durch Klick auf  Texte bearbeiten  wird die ganze Tabelle zum Bearbeiten freigeschaltet (s.r.). Im Bild erkennen Sie, dass AGen in der Spalte AG als solche gekennzeichnet werden. Andernfalls werden sie wie Bemerkungen behandelt.

Wenn Bemerkungstextbausteine Texte wie z.B. %%Rufname%% beinhalten, wird das entsprechende Merkmal aus den Stammdaten, im Bsp. also der individuelle Rufname in die Bemerkung des aktuellen Schülers übernommen.

Für AGen sind vier unterschiedliche Formate möglich:

AG-NameChorChor im zu wählenden Halbjahr (sonst 1.)
AG-Name [WoStd]Chor [2]Chor mit 2 WoStd.
Hj:AG-Name3:ChorChor im 3. Hj.
Hj:AG-Name [WoStd]   1:Chor [2]   Chor im 1. Hj. mit 2 WoStd.

Ist kein Halbjahr definiert, muss eines von Hand angewählt werden, sonst wird automatisch das erste verwendet. Ist ein Halbjahr definiert, wird automatisch in diesem eingetragen, egal welches Halbjahr aktiviert ist (lindgrün gekennzeichnet). Sind mehrere Schüler im Schülerfilter gekennzeichnet, dann wird bei allen gleichzeitig eingetragen.

Nur bei AGen, die samt Hj. und WoStd. definiert sind, können Planungszeiten in der Form TagStunde (beides zweistellig) eingetragen werden. So bedeutet z.B. die beiden Einträge Di09 und 0209 das gleiche, nämlich Dienstag, 9. Std..

Mo08,Di11,0407 bedeutet in diesem Sinn, dass die fragliche AG am Montag, Dienstag und Donnerstag zu den entsprechenden Stunden verplant ist.

Im Schülerstundenplan (s.l.) erkennen Sie, wie der Chor dort angezeigt wird und Sie sehen links oben die Wochenstundenbilanz.


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5. Kurswahlauswertungen

Thema überspringen    5.1 Interne Auswertungen  5.2 Externe Auswertungen 

 

  5.1 Interne Auswertungen

Die (internen) Kurswahlauswertungen werden über Bearbeiten > Kurswahlauswertungen oder über die Haupt-Symbolleiste gestartet (s.r.).

Der Dienst liefert auf vier Karteikarten Informationen zur benötigten Parallelkursanzahl pro Fach und für Kurskombinationen (Bändereinteilung/Schienenbildung) in Form von Überschneidungsmatrizen (fachweise), Kursüberschneidungen (kursweise), sowie Listen nach Fächern/Kursen und Kurswahlübersichten.

Die Überschneidungsmatrizen und Kursüberschneidungen sind vor allem für Schulen gedacht, an denen die Bänder/Schienen nur mit winprosa kombiniert werden. Die Liste nach Fächern/Kursen und die Kurswahlübersicht liefern eine gute Planungsgrundlage für die NGO-Organisation.

Natürlich können alle Listen, Tabellen und Matritzen auch ausgedruckt werden.

Grundlage für alle Auszählungen ist die im (Haupt-)Schülerfilter eingestellte Schülerliste. So wird man bei vielen Auswertungen z.B. die Koop-Schüler ausblenden wollen. Um hier Fehler zu vermeiden, wird auf jeder Karteikarte rechts oben die aktuelle Schüleranzahl eingeblendet; falls das gerade nicht alle sind, dann pinkfarben unterlegt.

Auf den beiden Überschneidungsmatrix-Karteikarten werden links diejenigen Schüler eingeblendet, die gerade im Fadenkreuz stehen. Sie können die Anzeige in der Matrix auf diese Schüler einschränken,indem Sie rechts den Filterknopf anklicken (s.r.). Natürlich müssen Sie diese Filterung vor jeder neuen Auszählung jeweils zurücksetzen.

Ferner sind rechts auf den Karteikarten Anzeigefilter aktivierbar für die Überschneidungsart, für Halbjahr und Jahrgangsstufe, sowie für Kollisionsart und Prallelkursart (s.r.).


• Überschneidungsmatrizen

Im ersten Bild ist die Überschneidungsmatrix der Kernfächer (4std. x 4std.) eingestellt (s.r.). Da Kernfächer viersemestrig belegt werden müssen, besteht hier kein Unterschied bei der Semesterwahl. Durch Klick auf eine der Anzahlen wechselt das "Fadenkreuz" an diese Position. Im Bsp. sind das die vier Schüler mit Französisch und Geschichte, die dann links angezeigt werden.

Im zweiten Bild ist die Überschneidungsmatrix der Nebenfächer (2std. x 2std.) eingestellt (s.l.u.). Das Fadenkreuz steht auf den beiden Schülerinnen, die Physik und Chemie belegt haben; links werden sie angezeigt. Die Semester-Einstellung generell bedeutet hier, das jede der beiden mindestens ein Halbjahr in Ph und Ch belegt haben (beide ggf. unterschiedliche).

Im dritten Bild ist nun zusätzlich der Filter aktiviert (s.r.u.). D.h., alle Zahlen in der Matrix beziehen sich nur noch auf die beiden Schülerinnen.




• Kursüberschneidungen

Hier werden alle Kurse gegen alle Kurse ausgezählt. Im linken Bild steht die Auswahl auf alle, also werden auch alle Kurse angezeigt (s.l.u.). Dadurch wird die Matrix sehr groß, siehe Bildlaufleisten. Das Fadenkreuz steht auf D4 x F1, das sind drei Schüler. Am linken Rand der Matrix fehlen bereits die Haken bei den Englich-Kursen, was die Anzeige nicht beeinflusst. Aber im rechten Bild ist die Auswahl auf markierte eingestellt; da die Englischzeilen nicht markiert sind, werden sie nun ausgeblendet (s.r.u.). So lässt sich die sehr größe Matrix verkleinern.



• Liste nach Fächern/Kursen

Diese Ansich dürfte nach der Erfassung eines neuen Jahrgangs als erste ausgedruckt werden, denn danach wird das Kursangebot festgelegt. Rechts oben ist der Wochenstundenbedarf zusammengestellt. Dieser hängt ab von der Anzahl der angebotenen Kurse und deren Wertigkeit. Angegeben ist die laut jeweiligem Organisationserlass zur Verfügung stehende Wochenstundenanzahl, darunter die aktuell benötigte Wochenstundenanzahl, zusätzlich angegeben sind Stunden an Koopschulen, Stunden für jahrgangsstufenübergreifende Kurse und Stunden für Aufsetzerkurse. Wie diese definiert werden, ist in Abschnitt 1.3 Kurseigenschaften beschrieben



• Kurswahlübersicht

Datei Datei Diese Liste liefert alle individuellen Kurswahlen in kompaktester Weise, ggf. samt Parallelkurszuweisung. Die beiden rechten Bilder zeigen die Kurswahlübersicht für alle Halbjahre (Einstellung generell; s.r.). Im unteren der beiden Bilder ist das Ende der Liste mit der detaillierten Summenbildung dargestellt (s.r.u.). Rechts oben auf der Karteikarte ist jeweils die Auszählung des Seminarfachs nach Aufgabengebieten eingeblendet.

Die Markierungen in der Liste haben folgende Bedeutung:

KPflichtkernfach mit schr. Prüfung
ksWahlkernfach mit schr. Prüfung
kmWahlkernfach mit mdl. Prüfung
kWahlkernfach
Mmdl./5. Prüfungsfach
4alle vier Halbjahre belegt
1in Jahrgangsstufe 1 belegt
2in Jahrgangsstufe 2 belegt
eknormale Geographiebelegung
gknormale Gemeinschaftskundebelegung
w1gk nur in Hj.1, weil Wi belegt ist
w3ek nur in Hj.3, weil Wi belegt ist
4valle Halbjahreals zusätzl.
vierstd. Fach
belegt
1vin Jahrgangsstufe 1
2vin Jahrgangsstufe 2

Im Bild (s.r.) ist die Kurswahlübersicht für das 1. Halbjahr dargestellt. Dabei werden die gleichen Markierungen angezeigt, wie zuvor beschrieben mit folgenden Ausnahmen: 4, 1 und 2 werden durch x ersetzt und 4v,1v und 2v durch v (im gewählten Halbjahr belegt) oder .v (belegt, aber nicht im gewählten Halbjahr).

Zusätzlich sind die Parallelkursnummern eingeblendet. Dafür wird nun von den Merkmalen nur die erste Stelle angezeigt.



 

  5.2 Externe Auswertungen

Die externen Kurswahlauswertungen werden als externe Formulare aus der Rubrik Kurslisten ausgedruckt. Sie sind gut geeigenet für Verwaltungsaufgaben. Im Folgenden werden die wichtigsten Beispiele vorgestellt.

In Kursliste > Kurslehrer > Kurslehrerliste ist eine Auflistung der Kurslehrer des aktuellen Jahrgangs im aktuellen Halbjahr aufrufbar (s.l.).

Die Übersicht Kursliste > Kurslehrer > Kursübersicht Lehr/Fäch/Anz (incl. Prüfungszahlen) bietet die ideale Planungsgrundlage für die Prüfungsverarbeitung (s.r.).


Die Liste Kursliste > Kurse > Kursliste m. Schwerp.-Prüfungsf. + PN + lfd.Nr. o (s.l.) kann auch kursweise ausgedruckt werden.

Über die Liste Kursliste > Schüler > Schülerliste mit Parallelkursnummern (s.r.) ist die Parallelkurszuweisung auf schnellste Weise ersichtlich.


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6. Externe Kurswahlerfassung

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• Grundlagen

Externe Kurswahlerfassung und externe Notenerfassung dienen der Entlastung des Oberstufenteams. Da hier gleichartige Mechanismen zum Einsatz kommen, sollten Sie auch die Übersicht/Einführung in Schnittstellen & Freigaben beachten.

Wenn Betroffene/Verursacher ihre Daten selber erfassen können, erspart das dem Oberstufenberaterteam viel Zeit. Daher gibt es u.a. für die Schüler drei "Pakete", ihre Kurswahlen und ihre Noten betreffend: die Schülerversion von winprosa, das Paket zur externen Kurswahlerfassung und das "Abiturpaket" zur Erfassung der Präsentationsprüfungsthemen und zur Optimierung der Prüfungstaktik.

Die Schülerversion ist nur für den heimischen Gebrauch der Schüler gedacht.

Im Folgenden werden die kurswahlrelevanten Schülerdienste beschrieben.

Die zentrale Idee ist, dass die Schüler i.d.R. klassenweise in einen PC-Raum gehen, der mit mehreren vernetzten PCs ausgestattet ist. Auf allen PCs können gleichzeitig unabhängig voneinader Kurswahlen eingegeben werden und jeder Schüler kann für sich ein Kurswahlprotokoll ausdrucken.

Auf dem zugehörigen Server musste vorher das "Paket", eine Spezialversion von winprosa, installiert werden. Diese Version ist netzwerkfähig und logisch unabhängig vom Rektorats-winprosa. Sie beinhaltet die Stammdaten der Schüler samt individuellen Anmeldenamen und Passwörtern.

Erfahrungsgemäß braucht eine Klasse eine knappe UStd. zur Erfassung ihrer Kurswahlen, wenn ein Oberstufenberater den Schülern zu Beginn eine Musterkurswahl vorführt.

Haben alle Klassen gewählt, müssen lediglich zwei Dateien (z.B. exts2018.dat und exts2018.par) zurück transportiert werden in ein spezielles Import/Export-Verzeichnis im Verwaltungsnetz und dann dort in winprosa importiert werden.


• Aufruf

Rufen Sie den Dienst Datei > Schnittstellen und Freigaben | KWL-Freigaben und Importe auf.

Sie erkennen auf der zweiten Unterregisterkarte Freigaben und Exporte (s.o.), dass hier u.a. das "Paket" zur externen Kurswahlerfassung erzeugt werden kann, und zwar als ZIP-Paket, als EXE-Programm oder als Einzeldateien für einen geeigneten Unterordner.

Ein ZIP-Paket müssen Sie von Hand auf dem Zielrechner in einem geeigneten Verzeichnis entpacken. Ein EXE-Paket entpackt sich beim Start selbst im gewählten Zielordner. Beide Methoden sind sinnvoll, wenn die Pakete z.B. mit einem Stick zum Zielrechner getragen werden müssen. Ist der Zielrechner im Schulnetz vom winprosa-Rechner aus zu erreichen, genügt es, die Einzeldateien direkt an den gewählten Zielordner zu senden.

Der Export erfolgt offensichtlich immer in ein spezielles winprosa-Verzeichnis. Für den Import müssen sie hingegen Verzeichnisse außerhalb der winprosa-Strukturen einrichten. Sie erkennen im Bild (s.o.), dass die jeweiligen Importordner noch definiert werden müssen. Das erledigen Sie auf der Unterregisterkarte Verzeichnisse erstellen (s.l.).

Anschließend wechseln Sie zurück zu Freigaben und Exporte und starten die Erzeugung des Pakets zur externen Kurswahlerfassung (s.r.). Dadurch öffnet sich das Fenster Externes Kurswahlpaket (s.r.u.).



Zum exteren Kurswahlpaket gehören die Schülerversion und das eigentliche Paket zur externen Erfassung der Kurswahlen (s.r.).


• Schülerversion von winprosa

Mit der Schülerversion, einer Spezialversion von winprosa, können Schüler zu Hause ihre Kurswahlen testen und später ihre Leistungsdaten zusammentragen und ihr Potential erkennen.

Sie erzeugen die Schülerversion oben im Fenster Externes Kurswahlpaket (s.r.) zur Weitergabe an die Schüler. Diese Schülerversion hat z.B. für den Jahrgang 2018 den Namen exts2018schueler.exe. Da von ihr keine Daten in winprosa importiert werden können, ist sie nur für den Privatgebrauch der Schüler verwendbar.

Sie können diese Schülerversion Ihren Schülern z.B. über die Schulhomepage zum Download zur Verfügung stellen. Auf den privaten Schüler-PCs muss die Schülerversion dann nur in einem geeigneten Verzeichnis gestartet werden. Dort packt sie sich selber aus. Nach Start der Datei winprosa.exe ist die Schülerversion einsatzbereit (siehe auch aktuelle Schnellanleitung).


• Kurswahlerfassung im Schülernetz

Sie können auch ein externes Kurswahlpaket für das Schülernetz erzeugen (s.r.o.). Die Schüler erfassen dann ihre individuellen Kurswahlen im Schülernetz. Anschließend kopieren Sie die Dateien extsjjjj.dat und extsjjjj.par (jjjj = Abi-Jahrgang) in das entsprechende Import/Export-Verzeichnis von winprosa zur Weiterverarbeitung und löschen das externe Paket im Schülernetz. So hat kein Schüler Zugriff auf das Verwaltungsnetz.

Ein Import derartiger Kurswahlen wird von winprosa nur im 1. Hj. akzeptiert, solange noch keine Kursnoten vorhanden sind.

Für die Erfassung der Präsentationsprüfungsthemen durch die Schüler ist ein eigenes Paket erzeugbar. Aber, wenn Sie das Kurswahlpaket nochmals kurz vor dem Termin der mündlichen Prüfungen erzeugen, sind alle Noten enthalten. Daher können die Schüler mit diesem Datenbestand auch Modellrechnungen für ihre eigene mündliche Prüfung durchführen.

Je nach Einstellung erzeugen Sie das Archiv durch Klick auf , oder (Zip-, Exe- oder Verzeichnis-Paket). Sowie das Archiv erstellt ist, erhalten Sie die Meldung, wo es zu finden ist und wie damit umzugehen ist (Bsp. s.r.).

Das Zip- oder Exe-Paket kopieren Sie in einen geeigneten Ordner im Schülernetz. Das Zip-Paket müssen Sie dort in Windows-Manier entpacken. Das Exe-Paket entpackt sich beim Start nach Rückfrage durch Klick auf  Extrahieren/Setup starten  selbst (s.l.). Die Dateien des Verzeichnis-Pakets wurden direkt in einem Ordner des Netzes abgelegt.


Die Schüler benötigen ihre Zugangsdaten. Dazu können Sie externe Formulare Mitteilungen > Schüler > Hinweise zur Kurswahlabgabe ausdrucken (s.l.). Im Bsp. ist das Datum natürlich unsinnig (Dienst Bearbeiten > Formulare > Variablen).

Es ist ferner zweckmäßig, dass der "begleitende" Oberstufenberater während der Erfassung eine klassenweise geordnete Passwortliste mitführt (Kursliste > Kurse > Kursliste mit Schülerpasswort s).

Wenn die Schüler Ende der Orientierungsphase klassenweise erfasst worden sind, können sie als vorläufigen Tutor ihren alten Klassennamen zugewiesen bekommen. Wenn sie dann im Schülerfilter nach Tutoren angeordnet sind, sind sie b.a.w. nach alter Klassenzugehörigkeit angeordnet.


Da das Paket netzwerkfähig ist, können die Schüler die Datei winprosa.exe an jedem PC starten, der in diesem Verzeichnis Lese- und Schreibrechte hat. dann erscheint der Anmeldedialog (s.r.).



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7. Kurswahlprotokolle



ab hier wird noch umgebaut!

Kurswahlprotokolle sind interne Formulare. Also öffnen Sie auf der Register-Symbolleiste des Kurswahldatenblattes (Dienst schülerweise | Kurswahl) durch Klick auf den Formularauswahldialog (s.r.).

Zur Verfügung stehen dort Einzelprotokolle (ein Schüler pro Seite) und Protokollübersichten (ca. vier Schüler pro Seite). Ferner können Wahlbögen für die "händische" Kurswahlerfassung ausgedruckt werden (Blankoprotokolle).

Die Einzelprotokolle werden vor allem für die Dokumentation der Ersterfassung der Kurswahlen benötigt, denn diese können zu den Akten genommen werden, mit Unterschrift der Schüler und deren Erziehungsberechtigten. Die Kurswahlen sollten jedoch über winprosa erfasst werden; Detail siehe 6. Externe Kurswahlerfassung. Dann werden keine Wahlbögen mehr gebraucht.

Die Protokollübersichten sind nur noch von historischer Bedeutung; sie sind mittlerweile durch die Leistungsprotokollübersicheten abgelöst worden, die eine bessere Gesamtsicht auf die einzelnen Schüler ermöglichen (siehe hierzu Abschnitt Halbjahresnotenverarbeitung).

Vor dem Start eines Druckauftrags sollen im Schülerfilter die richtigen Schüler ausgewählt werden und die Druckvorschau sollte aktiviert sein. Nach Auswahl einer Protokollart im Formularauswahldialog öffnet sich der Druckdialog (s.l.). Dort können Sie für Einzelprotokolle eine Kommentardatei/Fußnotendatei auswählen, erstellen oder ändern.

Über den Knopf links oben im Dialog starten Sie den einfachen RTF-Editor (s.u.) für die ausgewählte Datei (zum Ändern) oder eine neue Datei. Über den Knopf daneben können sie auch MS-Word starten für kompliziertere RTF-Layouts. Weitere Details zum Editor siehe Abschnitt Formulare und Druckaufträge.

Es ist guter Brauch, die Kurswahl-Ersterfassung über winprosa elektronisch abzuwickeln und die zugehörgen Einzelprotokolle anschließend zu archivieren. Jede weitere Kurswahländerung sollte dann in Papierform erfolgen und kann so auch direkt archiviert werden.


Der nebenstehende Text trägt dem Rechnung. So gibt es immer eine nachvolziehbare Spur der Änderungen.

Unten ist links ein Kurswahleinzelprotokoll einer fehlerhaften Kurswahl mit Fußnote abgebildet. Rechts daneben ist ein Protokollauszug einer fehlerfreien Kurswahl dargestellt.

Der Vollständigkeit halber ist hier noch der Anfang eines Kurswahlübersichtsprotokolls angegeben (s.r.u.).




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