deshalb haben wir mit dem Kultusministerium eine Vereinbarung, wonach winprosa - bis zur Ablösung durch das einheitliche Landesprogramm ASV-BW - die Oberstufe für allgemein bildende Gymnasien abbildet. winprosa greift hierzu auf die Daten von SVP-BW 1.0 bzw. ASV-BW zu.
Für Sie bedeutet das, dass Sie weiterhin den gesamten Leistungsumfang von winprosa nutzen können.

Im Hinblick auf ASV-BW arbeiten wir an einer Lösung, die denselben Komfort bietet, wie Sie es gewohnt sind.
Sie wird Ihnen spätestens zum vierten Quartal 2017 im Rahmen unserer normalen Programmpflege zur Verfügung gestellt.




Datenanbindung an SVP-BW

Installation und Zusammenarbeit von SVP-BW und winprosa

SVP-BW und winprosa sind zunächst unabhängig voneinander einsetzbar. Beide Anwendungen können lokal oder im Verwaltungsnetz installiert sein. Sollen sie zusammenarbeiten, müssen sie Daten austauschen können.

Wird SVP-BW im Netz installiert, befindet sich die Datenbankverwaltung samt Datenbank auf dem Server. Das Programm selbst wird zusätzlich auf jedem Client installiert und bekommt dort den Pfad zum Server mitgeteilt.

Wird winprosa im Netz installiert, befinden sich alle Komponenten auf dem Server und auf jedem Client wird nur der Pfad zum Server bekanntgegeben, damit das Programm von dort aus gestartet werden kann.

Wenn SVP-BW und winprosa zusammen arbeiten, liefert SVP-BW alle Stammdaten und winprosa alle NGO-Leistungsdaten. Stammdaten können dann nur von SVP-BW aus und Leistungsdaten von winprosa aus gepflegt werden.

Dazu erstellt und pflegt SVP-BW (nach entsprechner Freischaltung in SVP-BW) im Datenbankverzeichnis von winprosa eine Schnittstellendatei (= Datentabelle namens prosadat.est) mit den NGO-Stammdaten (Kopien aus der eigenen Datenbank). Diese Schnittstellendatei wird von winprosa mit den zugehörigen NGO-Leistungsdaten gefüllt.

Damit SVP-BW diese Schnittstellendatei finden und bedienen kann, liefert winprosa das "Synchronisationswerkzeug" in Form einer DLL (Dynmic-Link-Library) und einer INI-Datei mit Pfadangaben, die SVP-BW den Weg zu winprosa zeigen.

Das bedeutet, dass beide Anwendungen jederzeit Zugriff auf die Schnittstellendatei und das Synchronisationswerkzeug haben müssen.

Das führt zu folgendem Fazit:

Beidseitiger Zugriff ist sicher gegeben, wenn beide Anwendungen auf demselben Einzel-PC installiert sind und Schreibrechte in den entsprechenden Verzeichnissen haben.

Sind beide Anwendungen auf unterschiedlichen PCs installiert, geht das nur über Serverinstallationen, denn beide Anwendungen müssen unabhängig voneinander die Schnittstellendatei bedienen können, auch wenn der Partner-PC gerade heruntergefahren ist. Dazu müssen auch Schnittstellendatei und Synchronisationswerkzeug auf dem Server abgelegt sein (und nicht auf einem Client).

Die Installationsanleitungen von SVP-BW sind samt Installationsfiles über das KISS-System in der Wissensdatenbank des MKSJ abrufbar. Die Installationsanleitungen für winprosa sind samt Installationsfiles auf der winprosa-Homepage abrufbar.


Umstieg von Stammdatenprogrammen zu SVP-BW

Da winprosa in der Regel bereits länger im Einsatz ist, gibt es dort bereits eine Schnittstellendatei winprosa.cmh oder winprosa.ass oder winprosa.atl, je nach (altem) Stammdaten-Partnerprogramm.

Ein Umstieg zu SVP-BW bedeutet den Wechsel dieses Stammdaten-Partnerprogramms (winprosa läuft dabei praktisch ungeändert weiter).

Bei diesem Umstieg müssen alle Stammdaten aus der alten Stammdatenanwendung in SVP-BW importiert werden. Das ist nicht Bestandteil der vorliegenden Betrachtung.

Aber wie es dann weitergeht, ist den Hilfetexten in SVP-BW zu entnehmen, nachdem man dort das Suchwort "winprosa" eingibt:

Dort ist zu lesen, wie man nach Eingabe diverser Einstellungen mit SVP-BW die neue Schnittstellendatei prosadat.est erzeugt (wobei die alte vollständig erhalten bleibt) und wie man anschließend aus der alten Schnittstellendatei mit winprosa die NGO-Daten übernimmt.


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